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Grimmen Stadt erhält Futterspenden
Vorpommern Grimmen Stadt erhält Futterspenden
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04:34 11.03.2013
Mitarbeiter vom Verein „Naturtierheim Ostsee“ aus Saal übergeben Spenden an Birgit Woytke (l.). Quelle: Thorsten Erdmann

Seit zwölf Jahren kümmert sich die Stadt Grimmen intensiv um freilebende Katzen. An neun Futterstellen im Stadtgebiet werden momentan knapp 80 Tiere versorgt. Dafür wird jede Menge Futter benötigt. Die Stadt hat jetzt zum wiederholten Mal eine umfangreiche Futterspende vom Verein „Naturtierheim Ostsee“ aus Saal erhalten.

„Eine großartige Sache, über die wir uns sehr freuen“, sagt Ordnungsamtschefin Birgit Woytke, die ein Teil der Spenden gleich an private Tierschützer weitergab. Diese Tierfreunde kümmern sich ehrenamtlich um Fundkatzen. Wie Birgit Woytke am Rande der Futtermittelausgabe erklärte, hat die Stadt im vergangenen Jahr 22 Katzen sterilisieren beziehungsweise kastrieren lassen. Elf Katzen mussten vom Tierarzt behandelt und sieben eingeschläfert werden. Die Kosten dafür betragen mehr als 2200 Euro.

„Das Kastrieren und Sterilisieren ist eine freiwillige Leistung der Stadt und wir sind da weiter, als viele andere Kommunen“, so Birgit Woytke. „Ordnungsrechtlich gehört nur die unmittelbare Gefahrenbeseitigung zu unseren Aufgaben wie das Einschläfern nach Unfällen oder bei nicht heilbaren Krankheiten oder die Beseitigung von Tierkadavern aus dem öffentlichen Raum. Die typische Fundkatze gibt es sowieso kaum, denn ein Fundtier ist das Tier, das seinem Eigentümer entlaufen ist und aufgrund der Adresse im Halsband oder nach einer maximalen Aufbewahrung von vier Wochen an den Eigentümer zurück gegeben werden kann. Das trifft z.B. für den Hund zu, der an einem Laternenpfahl angebunden ist, nicht mehr abgeholt wird und offensichtlich ausgesetzt wurde. Tiere, die keinen Besitzer mehr haben sind herrenlos und für die sind wir nur im Wege der Gefahrenbeseitigung zuständig.“

Um in diesem „Katzenzirkus“ nicht den Überblick zu verlieren, setzt die Grimmener Verwaltung auf die präventive Schiene und hat ein sogenanntes „Katzennetzwerk“ aufgebaut. Neben den Futterstellen gehören dazu knapp ein Dutzend Katzenliebhaber, die sich um streunende Tiere kümmern. Futterspenden sind eine gute Möglichkeit diese Arbeit zu unterstützen.

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OZ

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