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Stadt gewährt nochmals 15 Prozent Rabatt

Grimmen Stadt gewährt nochmals 15 Prozent Rabatt

Wer seinen fälligen Ausgleichsbetrag bis zum 30. November 2017 einzahlt, spart viel Geld

Grimmen. Wer von den Bewohnern der sanierten Altstadt seinen fälligen Ausgleichsbetrag vom 1. April bis 30. November 2017 einzahlt, spart 15 Prozent. Diese Regelung haben die Stadtvertreter auf ihrer letzten Sitzung einstimmig gefasst.

Hintergrund ist, dass die Stadt diese Ausgleichbeträge jetzt einnehmen möchte, um das Geld wieder in neue Sanierungsprojekte stecken zu können. Dabei geht es vor allem um den Umbau des Hauses III der Stadtverwaltung am Markt, der noch 2017 begonnen werden soll.

Wie Lutz Herzberg (CDU) erklärte, hätten rund 62 Prozent derjenigen Einwohner, die zur Zahlung des Ausgleichsbetrages verpflichtet sind, das Geld bereits überwiesen. 254 000 Euro hätte die Stadt auf diese Weise eingenommen. Betroffen sind 391 Grundstücke in der Altstadt.

Die Ausgleichsbeträge zieht die Stadt seit Ende 2012 ein. Dabei handelt es sich um eine gutachterlich bestimmte Summe, die für die Werterhöhung der Privatgrundstücke durch die Sanierung der Straßen und Plätze zu zahlen ist. Bis 2014 war ein 20-prozentiger Abschlag gewährt worden. Bauamtsleiterin Heike Hübner hatte bereits vor dem Bauausschuss erklärt, dass es nach Bekanntgabe der Zahlungsaufforderung seinerzeit viele Überweisungen gegeben habe. In letzter Zeit seien aber kaum noch Geldeingänge zu verzeichnen gewesen. Es gehe auch darum, die Finanzierung der Altstadtsanierung, für die ja erhebliche Fördermittel geflossen sind, abzuschließen. Ursprünglich war eine Rechnungslegung 2018 vorgesehen. Sie soll auf 2020 verschoben werden.

Wer seinen Ausgleichbetrag jetzt nicht einzahlt, muss ab 2018 mit einer Zahlungsaufforderung in voller Höhe rechnen. Dann gilt auch die normale vierwöchige Zahlungsfrist, erklärte Bauamtsleiterin Heike Hübner. „Die Stadtbausanierung läuft seit 27 Jahren“, so Stadtpräsident Harry Glawe (CDU). „Irgendwann muss auch mal abgerechnet werden.“ Sämtlich Einnahmen an Ausgleichbeträgen, die die Stadt übrigens bis 2018 einnimmt, kann sie selber verwenden. Danach eingehendes Geld fließt dann aber ans Land.

Reinhard Amler

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