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Stadt will Zebrastreifen vor der Kollwitzschule

Greifswald Stadt will Zebrastreifen vor der Kollwitzschule

OB stellt Antrag an das zuständige Landesamt / Verkehrsbehörde sieht Fußgängerüberweg kritisch

Greifswald. Kleiner Erfolg für die Elterninitiative der Kollwitzschule: Im Kreuzungsbereich Loefflerstraße/Knopfstraße plant die Stadt Greifswald die Einrichtung eines Zebrastreifens. Allerdings benötigt das Vorhaben die Zustimmung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Deshalb habe Greifswalds Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) bei der Behörde einen Antrag gestellt, heißt es aus dem Rathaus.

Hintergrund: Weil Mütter und Väter um die Sicherheit ihrer Kinder beim Überqueren der Fahrbahn vor der Schule bangen, forderten sie die Stadt im Juli mit einer Unterschriftenliste zum Handeln auf.

Als Lösung favorisieren sie eine Bedarfsampel, doch auch Zebrastreifen würden helfen, die Sicherheit zu erhöhen. Das sieht der Bildungsausschuss der Bürgerschaft ähnlich und forderte die Verwaltung Anfang Oktober auf, endlich tätig zu werden.

Das Landesamt indes „steht der Einrichtung von Fußgängerüberwegen zur Schulwegsicherung zurzeit noch skeptisch gegenüber“, teilt Bärbel Lenuck von der Pressestelle der Stadt mit. Die Behörde favorisiere die Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit inklusive Aufpflasterungen, um das Tempo der Autofahrer zu drosseln. Doch das ist am Standort Kollwitzschule schon geschehen. Im Kreuzungsbereich darf nur 10 km/h gefahren werden, im angrenzenden Bereich gilt Tempo 30. Trotzdem sehen die Eltern Handlungsbedarf. Deshalb veranlasste die Stadt im September erneut Fahrzeugzählungen sowie Geschwindigkeitsmessungen. Die Ergebnisse ähnelten sich mit denen der Vorjahre.

Zwischen 7 bis 8 Uhr querten die Kreuzung 148 Personen. „Zugleich befuhren 410 Kraftfahrzeuge diesen Bereich“, so Lenuck. Unmittelbar vor der Querung der Knopfstraße seien 85 Prozent aller Fahrzeugführer langsamer als 21 km/h gefahren. Die Geschwindigkeit sei damit nach Auffassung der Behörde niedrig genug, um mit den Fußgängern Blickkontakt aufzunehmen und zu stoppen, sollte ein Kind die Fahrbahn betreten. Die Einrichtung einer weiteren Querungshilfe wäre demnach nicht notwendig. Dennoch gebe es Verkehrsteilnehmer, denen diese Kommunikation schwer falle.

Deshalb habe der OB entschieden, dass die Stadt nach 2009 nun erneut einen Antrag für einen Fußgängerüberweg stellt. „Aus meiner Sicht ist ein solcher Zebrastreifen eine geeignete Maßnahme, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu stärken“, so Fassbinder. Daher habe er in einem Schreiben an den Verkehrsminister auch darum gebeten, die restriktiven Vorgaben des Landesamtes generell zu überprüfen und sich für flexiblere Regelungen auszusprechen.

ph

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