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Grimmen Stadtvertreter: Kita-Beiträge ungerecht verteilt
Vorpommern Grimmen Stadtvertreter: Kita-Beiträge ungerecht verteilt
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05:36 05.05.2018
Tolle Projekte – wie hier beim Sommerfest der Kita Findiks im vorigen Jahr – müssen finanziert werden. Doch die Grimmener Stadtvertreter fordern, Kostenmehrbelastungen nicht nur auf Eltern und Kommunen abzuwälzen. Quelle: Almut Jaekel
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Grimmen

Die Grimmener Stadtvertreter lehnen sich gegen die derzeitige Verteilung der Kita-Beiträge auf Land, Kreise, Eltern und Kommune auf und wollen diese generell prüfen lassen. Sie sehen nicht mehr ein, dass ständig von sinkenden Kosten für Eltern gesprochen werde, die realen Kosten für sie und auch für die Kommunen aber weiter steigen.

In einem einstimmigen Beschluss auf der jüngsten Stadtvertretersitzung am Donnerstagabend – gemeinsam eingebracht als Dringlichkeitsantrag der Linken, Christdemokraten und Sozialdemokraten – stellten sie fest, dass es „keine freie Entscheidung“ über Verträge der Stadt mit Kitaträgern gebe und die kommunale Selbstverwaltung durch Vorgaben Dritter und das Kindertagesstättenfördergesetz (Kifög) aufgehoben werde.

Ziel der Stadtvertreter sei es, die lange angekündigte für Eltern kostenfreie Kita einzuführen.

Jaekel Almut

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