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Stahlbrode will um 30 Häuser wachsen

Stahlbrode Stahlbrode will um 30 Häuser wachsen

Aufgestellte Bebauungspläne für die neuen Wohngebiete „Küstenweg“ und „Zum Hafen“ können im Amt Miltzow eingesehen werden

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„Die Erschließung und Vergabe der Grundstücke kann frühestens im kommenden Haushaltsjahr, sprich 2019, beginnen. Helmut Krüger (CDU), Bürgermeister

Stahlbrode. Seit einer Woche liegen im Amt Miltzow bis einschließlich 8. März zwei Bebauungspläne zur Einsichtnahme für jedermann aus. Es handelt sich dabei um zwei Wohngebiete mit immerhin 30 Baugrundstücken, um die das alte Fischerdorf Stahlbrode erweitert werden soll. Entsprechende Beschlüsse dazu hatte die Gemeindevertretung im letzten Jahr gefasst.

Bis allerdings Häuslebauer hier aktiv werden können, ist es noch ein weiter Weg. Denn wie Bürgermeister Helmut Krüger (CDU) erläuterte, gehe es der Gemeinde erst einmal darum, Rechtskraft für die Bebauung zu erlangen. Die folgende Erschließung und Vergabe der Grundstücke könne frühestens im kommenden Haushaltsjahr, sprich 2019, beginnen. Die Gemeinde werde rechtzeitig öffentlich darauf aufmerksam machen, so dass sich Bauinteressenten melden können, versprach Krüger.

Noch befinden sich die Grundstücke im Eigentum der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, mit der eine Übereinkunft für die Bebauung erzielt wurde. Unklar sei aber noch, ob die Grundstücke dann von der Gemeinde Sundhagen, zu der Stahlbrode gehört, erworben werden oder gleich an die Interessenten veräußert werden. Aktuell werden die Flächen von Landwirtschaftsbetrieben über Pachtverträge genutzt.

Von den 30 Baugrundstücken entfallen 22 auf den B-Plan 22 mit einer Fläche von 2,1 Hektar , der den Namen „Küstenweg“ trägt. Das geplante Wohngebiet liegt am südlichen Rand Stahlbrodes in der Nähe der Ferienhaussiedlung und des Campingplatzes. Gebaut werden soll hier mit maximal zwei Vollgeschossen. 21 Gebäude können sogar mit zusätzlichen Einliegerwohnungen ausgestattet werden, die auch als Ferienwohnungen genutzt werden können.

Das zweite, neu ausgewiesene Wohngebiet umfasst acht Baugrundstücke und heißt „Zum Hafen“, weil es sich an der gleichnamigen Straße befindet. Hier sollen rund 0,9 Hektar bebaut werden.

Mit der Planung beider Gebiete kommt die Gemeinde der Nachfrage nach Bau- bzw. Wohnmöglichkeiten in Stahlbrode nach. Das einstige Fischerdorf gilt durch seine Lage am Wasser als recht attraktiv.

Zwar heißt es in den B-Plänen, dass die Bevölkerungszahl in Sundhagen laut Prognosen bis 2027 um ca. sieben Prozent sinke, jedoch gibt es bei den 25- bis 45-Jährigen eine hohe Nachfrage nach Wohnraum. Zuzüge würden schon jetzt Fortzüge überschreiten.

Reinhard Amler

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