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Grimmen Staus auf der B 105 nerven Urlauber
Vorpommern Grimmen Staus auf der B 105 nerven Urlauber
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00:00 03.09.2013
Löbnitz

Die ersten Ergebnisse einer Online-Umfrage des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst liegen vor. Ein wichtiges Thema der im Mai gestarteten Befragung war die Anreise auf die Halbinsel. Mehr als 90 Prozent der Antwortenden sind zu ihrem letzten Urlaub auf dem Fischland-Darß-Zingst mit dem Auto angereist, die Bahn benutzten weniger als zehn Prozent, ein Gast gab an, mit dem Flugzeug gekommen zu sein. Allerdings würden viele Befragte auf die Bahn umsteigen, wenn es eine durchgängige Zugverbindung bis Zingst beziehungsweise Prerow geben würde.

Gewünscht wurde vielfach auch eine wartefreie Umsteigemöglichkeit von der Bahn in einen Bus. Interessanter für Urlauber wird auch das Thema Fernbus. Mehr als die Hälfte der Antwortenden würde in einen Linien-Fernbus steigen, wenn es denn eine Verbindung von der Heimatregion auf die Halbinsel geben würde.

Ihrem Ärger konnten die Teilnehmer der anonymen Befragung Luft machen bei der Schilderung von Erfahrungen während der Anreise mit dem Auto. „Endloser Stau vor Rövershagen“, „Immer ganz früh morgens an- und abfahren, sonst ist die Bäderstraße dicht“, „Immer Stau auf dem letzten Stück“, „Die B 105 ist immer noch ein Nadelöhr. Man muss die Ampelschaltung in Rövershagen dem Verkehr anpassen“, „Unverständlich langer Stau auf der B 105, Erdbeerhof“, „Es wird zu schnell und rücksichtslos gefahren“ und, und , und. . . Der regelmäßige Stau auf der Bundesstraße zwischen Altheide und Rostock hat einigen Teilnehmern der Befragung auch das Urlaubserlebnis vermiest. Gerade Verzögerungen bei der Abreise blieben in den Köpfen der Gäste als Negativ-Erlebnis hängen, ist Pressereferentin Nicole Höra überzeugt.

Für den Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst, Raimund Jennert, sind die Aussagen viel mehr als nur O-Töne von Urlaubern. Die Hinweise sind „auch prima Argumente“ für die Diskussionen in den Ministerien. Für Jennert reicht es bei Weiten nicht auf, Entlastungsmaßnahmen wie beispielsweise eine Umgehung für Mönchhagen und Rövershagen in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen, die Verwirklichung des Vorhabens aber erst in zehn Jahren zu avisieren.

Insgesamt sieht Raimund Jennert in der Befragung im Internet — viele Mitglieder haben auch auf ihren Internetseiten einen Link zu der Umfrage gesetzt — ein wichtiges Instrument der Marktforschung.

„Wir wollen wissen, wie unsere Kunden ticken“, sagt der Geschäftsführer des Tourismusverbandes für die Region. Aus den Antworten lassen sich möglicherweise auch neue Marketingstrategien ableiten.

Gleichzeitig spiegelten die Eingaben der Gäste auf dem Umfragebogen im Internet auch eine Einschätzung der Arbeit des Verbandes wider.

Timo Richter

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