Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Grimmen Stinkender Schlamm ärgert Anwohner im Asternweg
Vorpommern Grimmen Stinkender Schlamm ärgert Anwohner im Asternweg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:10 17.06.2016

Die Anwohner im Grimmener Asternweg sind stinkesauer. Gleich neben ihren Grundstücken wurde das Flüsschen Jarpenbeek ausgebaggert und der Schlamm neben ihren Gärten ausgebreitet.

„Auf einem Weg, den wir alle als Abkürzung zum Einkaufen nehmen, auf dem die Gymnasiasten mit dem Fahrrad fahren oder Hundebesitzer mit ihren Tieren auf die angrenzende Hundewiese gehen“, sagen sie.

Das alles sei jetzt nicht mehr möglich, schwarzer Modder wurde dort breit gewalzt und außerdem würde es stinken. Und weil die Anwohner Angst hatten, dass radfahrende Kinder die Behinderung zu spät merken, vielleicht ausrutschen und schließlich im Graben landen, informierten sie die Polizei, die den Weg vorübergehend mit einem Flatterband abgesperrt hat. „Der Graben wurde in diesem Jahr entschlammt. Das ist eine normale Gewässerunterhaltung“, erklärte Karsten Wahls, Verbandstechniker im Wasser- und Boden Verband Trebel in Grimmen. Sonst sei zweimal im Jahr gemäht worden. Jetzt mussten die Sedimente, also der abgelagerte Schlamm, raus. Gelagert werde dieser grundsätzlich und satzungsgemäß auf dem angrenzenden Gelände gleich neben den Gräben. Diese aus dem Graben stammenden Sedimente sei außerdem beprobt worden. Schadstoffe sind also nicht enthalten, informierte Wahls weiter. Ihm sei bewusst, dass diese Strecke von Fußgängern und Radfahrern oft genutzt werde. „Aber ist es überhaupt ein offizieller öffentlicher Weg?“, fragt er. Auf jeden Fall sei die Maßnahme mit der Stadt abgestimmt.

aj

Simone Wagner und Enno Thoms wollen in Nehringen Bewährtes beibehalten, aber auch neue Ideen entwickeln

17.06.2016

Landkreis Vorpommern-Rügen führt im Grimmener Ärztehaus nur notwendigste Reparaturen durch

17.06.2016

Ein Jahr lang kürten Lyriker Monat für Monat die schönsten Verse

17.06.2016
Anzeige