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Grimmen Stockcar-Finale bei Kaiserwetter
Vorpommern Grimmen Stockcar-Finale bei Kaiserwetter
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00:05 12.09.2016
Auch beim Stock-Car-Finale blieben solche spektakulären Szenen wieder nicht aus. Quelle: Elke Rüster

Die Stockcar-Saison 2016 ist zu Ende. „Das ganze Jahr hatten wir Glück mit dem Wetter. Das war noch nie so gut bei allen drei Rennen“, blickt Benno Rüster, 1.

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286 Fahrer waren am Wochenende wieder am Start im Grimmener Hexenkessel

Vorsitzender der Grimmener Stockcar-Legion, zufrieden zurück.

Wochenlang war wieder in allen Teams gebastelt und geschraubt worden. Es herrschte große Vorfreude auf das letzte Rennen im Grimmener Hexenkessel. Wenn sich auch alle 286 Fahrer auf der Bahn nichts schenken, um Positionen und Plätze fighten, so erweisen sie sich danach als große Fahrerfamilie. In acht Klassen, mit den Trabanten als der kleinsten bis zu den Heckklassen und Allradern, wurden am Wochenende wieder die Besten ermittelt.

„Es ist eine soziale Gemeinschaft, die ihresgleichen sucht“, freut sich Rüster. „Hier haben die Jungs die Möglichkeit, ihre Kräfte zu messen. Und wer so fahren kann, bewegt sich auch in aller Regel vernünftig im Straßenverkehr. Wir tauschen hier Sportverletzte gegen Unfalltote auf der Straße.“

Jetzt rückt das 25. Jubiläum des Motorsports in Grimmen immer näher. Das dieser sich so gut etabliert hat, ist nur den vielen ehrenamtlichen Helfern zu verdanken. Ob Freiwillige Feuerwehr, DRK oder DLRG, alle sind ein eingespieltes Team. Rund einhundert Helfer waren auch bei den Rennen am Sonnabend und Sonntag wieder auf an der Rennstrecke im Einsatz. Trotz allem sagt aber der Gründer: „Am wichtigsten sind die Sponsoren, die uns die Baumaschinen zur Verfügung stellen und auch schon im Vorfeld die Bahn herrichten. Das können wir als Verein nicht leisten.“

So warteten Traktoren mit Wasserwagen oder Schlepper und Radlader wieder gleich neben der Startlinie auf ihre Einsatzzeichen. Es gibt nämlich kaum ein Rennen, in dem nicht mindestens ein Fahrzeug geborgen werden muss. Manchmal wurden vier Autos auf der Abschleppgabel aus dem Motodrom geholt. „Und das ist es, was die Zuschauer mögen. Da wachsen schon die Kleinsten mit auf“, meint Rüster. Max Müller und Max Stamm gehören zum Buggy-Team-Vorland. Die beiden 4-jährigen Steppkes sind vielleicht die Fahrer von morgen. Dass sie einmal in ein Stockcar-Team aufgenommen werden, wünschen sich auch Marvin Siewert, Martin Witt und Dominic Holtz. „Ich bin schon seit drei Jahren bei den Rennen. Ich mag den Benzingeruch und die Unfälle“, verrät Marvin.

Und die Jungs bekamen einiges zu sehen. Sogar nach doppeltem Überschlag setzte ein Fahrer in der Trabant-Klasse die Fahrt fort. Rennleiter Gunnar Hübner: „Die Flaggen sind für alle Fahrer die wichtigste Orientierung.“ Christian Herzig ist einer der Männer mit der roten Startflagge. Vor einigen Jahren war er noch selbst Fahrer, jetzt gibt er die Bahn frei. In der Szene kennt man sich, wenn auch nicht immer mit Namen. So mag es auch Ulf Schnackenberg gehen. Er ist die Stimme des Stockcar. Und sie kennt jeder. Sie gehört einfach in den Grimmener Hexenkessel.

Roswitha Pendzinsky

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