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Grimmen Süderholzer Wehr rückt mit neuem Fahrzeug aus
Vorpommern Grimmen Süderholzer Wehr rückt mit neuem Fahrzeug aus
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00:01 17.01.2018
Gemeindewehrführer Torsten Schwebke (r.) und Günter Behrens, einer seiner Stellvertreter, vor dem Löschfahrzeug, das nun in Griebenow stationiert ist. Quelle: Foto: Privat
Neuendorf

Gerade mal 56 Stunden war das neue Einsatzfahrzeug des Süderholzer Löschzuges einsatzbereit gemeldet, da „durfte“ es auch schon das erste Mal ausrücken. In der Nacht zu gestern versperrte gegen 1 Uhr ein umgekippter Baum bei Poggendorf die Bundesstraße 194 in Richtung Loitz. Für rund 40 Minuten war die Straße gesperrt und wurde von den Kameraden der Süderholzer Wehr freigeräumt.

400000 Euro kostet die Neuanschaffung – ein HLF 20

Am Freitagabend rollte das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 – kurz: HLF – vor das Gerätehaus in Neuendorf, einem der fünf Standorte des Löschzuges. Kameraden der Süderholzer Wehr hatten es aus Luckenwalde vom Hersteller Rosenbauer abgeholt.

400000 Euro kostete das neue Fahrzeug. Finanzielle Unterstützung gab es sowohl vom Land als auch vom Landkreis mit jeweils 150000 Euro. Den Rest muss die Gemeinde allein berappen. Die hohen Fördersummen führt Süderholz’ Bürgermeister Alexander Benkert (CDU) auf die Tatsache zurück, dass das HLF nicht allein für den Einsatz in der Gemeinde Süderholz angeschafft wurde. „Unser Löschzug ist mit dem Standort Neuendorf überörtlich in Konzepte des Landkreises eingebunden“, erklärt Benkert. Zudem sei die Wehr Teil des Gefahrengutzuges.

Mit dem HLF habe die Kommune nun eine Art „Eier legende Wollmilchsau“. „Das Fahrzeug ist mit allem vollgepackt, was man bei der Abarbeitung der Einsätze benötigt, dazu hat es noch einen 2000-Liter-Wassertank“, begründet Benkert. Mit dem neuen Gefährt konnte das schon 34 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug (LF) vom Standort Griebenow außer Dienst gestellt werden. „Die Kameraden dort bekamen das jüngere LF vom Standort Neuendorf zur dortigen Indienststellung“, informiert er.

Lange hatte sich die Gemeinde bereits mit der Neuanschaffung des HLF befasst. „Im September 2014 hatten wir in der Verwaltung einen Maßnahmenplan mit Investitionen für unsere Feuerwehr erarbeitet und an das Innenministerium gesandt. Das HLF stand dabei an erster Stelle“, berichtet er. Eine im Jahr 2015 in Süderholz ins Leben gerufene Arbeitsgruppe „Feuerwehr“, die sich mit der Zukunft der Wehr beschäftigt, kam ebenfalls zu dem Entschluss, dass ein HLF für die Bewältigung der Aufgaben von Nöten sei.

Am Sonnabend um 17 Uhr meldete Wehrführer Torsten Schwebke nun sowohl das neue HLF als auch das Griebenower Löschfahrzeug bei der Leitstelle „Einsatzbereit auf Wache“.

Anja Krüger

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