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Grimmen Sundhagen will es blühen lassen
Vorpommern Grimmen Sundhagen will es blühen lassen
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20:03 18.04.2018
In Sundhagen soll es künftig überall bunt blühen. Bis zu zehn Blühwiesen sollen in der Großgemeinde angelegt werden. Quelle: Foto: Archiv
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Miltzow

Der Großgemeinde Sundhagen blüht etwas. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn auf mehreren Flächen soll demnächst ein buntes Blumensamengemisch ausgebracht werden. Dies soll nicht nur ein Hingucker werden, sondern auch Bienen anlocken.

In einem Pilot- projekt sollen in der Großgemeinde zehn Blühwiesen angesät werden, die auch Bienen anlocken sollen.

Peter Voß, Bauausschussvorsitzender der Gemeindevertretung, spricht von bis zu zehn solcher Flächen in der Kommune, die im einzelnen 25 bis 30 Quadratmeter groß sein sollen. Und es gibt auch schon ganz konkrete Vorschläge für die Standorte dafür. So wurde in der jüngsten Gemeindevertretersitzung nicht nur eine Splitterfläche beim Netto in Brandshagen genannt, sondern auch eine Brachfläche in Reinkenhagen an der Kurve. Bepflanzt werden könnte auch der Kreisel in Stahlbrode oder eine Fläche an der Stahlbroder Promenade, wo früher Hortensien blühten, wie es die stellvertretende Bürgermeisterin Gabriele Dörner vorschlägt.

„Es gibt schon viele Ideen“, sagt Peter Voß. Auch der Bauernverband Nordvorpommern in Grimmen finde das Vorhaben gut und unterstütze es, erklärte er. Und die Cerav AG sponsert das Saatgut. „Das wird übrigens das so genannte Brandenburger Bienenweidegemisch sein“, erläutert Christian Ehlers, Geschäftsführer des Bauernverbandes. Das habe sich für solche Blühweiden bewährt. Es besteht unter anderem aus Buchweizen, Gelbsenf, Sonnenblume, Malve und Borretsch – insgesamt 34 blühende Sorten. Die Pflanzendecke habe auch eine Unkraut unterdrückende Wirkung. Wie Voß erklärt, würde eine Weide etwa 30 bis 80 Zentimeter hochwachsen. Die Blüte sei kontinuierlich bis zum ersten Frost.

„Wichtig ist, dass wir wenigstens schnell einige Flächen vorbereitet bekommen“, mahnt Voß zur Eile. Er könne sich vorstellen, dafür kurzfristig eine Art Subbotnik anzuberaumen, um auch möglichst viele Bürger in das Vorhaben einzubeziehen. Die Landwirte, so wie er selber, würden die Sache begrüßen und auch unterstützen. So geht Voß davon aus, dass zum Beispiel für die Vorbereitung ein Radlader gestellt wird.

„Ein ähnliches Vorhaben wird auch in der Stadt Marlow gestartet“, erläutert Christian Ehlers vom Bauernverband. Sundhagens Bürgermeister Helmut Krüger (CDU) ist ebenso angetan von der Sache. Auch er drückt aufs Tempo, da ein optimaler Aussaat-Termin bereits überschritten ist.

Angeregt wurde auf der Gemeindevertretersitzung in Sundhagen auch, für die Aktion ein Spendenkonto einzurichten, damit sich auch Bürger einbringen können. Ebenso wolle man die Bevölkerung aufrufen, geeignete Standorte für die Blühwiesen zu finden. Denn klar ist allen Beteiligten auch, dass die Aktion in diesem Jahr nicht zu Ende gebracht werden kann. Wie Peter Voß auf der Gemeindevertretersitzung außerdem informierte, hätte sich auch der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) gern eingeklinkt. „Wir brauchen ihn aber nicht“, sagte Voß, „weil wir selber über das notwendige Knowhow verfügen.“

Reinhard Amler

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