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Sundhagener zeigt Zivilcourage

Poggendorf Sundhagener zeigt Zivilcourage

Ein Mann aus der Gemeinde Sundhagen (Vorpommern-Rügen) verständigte die Polizei, weil er eine vermeintliche Entführung beobachtet hätte. Der 44-Jährige nahm selbst kurzerhand die Verfolgung auf. Die Entführung entpuppte sich später als Ehestreit.

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Auch wenn es sich um einen Ehestreit handelte: Die Polizei erstattete gegen den Ehemann Strafanzeige wegen des Verdachts der einfachen Körperverletzung von Amts wegen.

Quelle: Carsten Rehder / Dpa

Poggendorf. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich für den zivilcouragierten Einsatz eines 44-jährigen Mannes aus der Gemeinde Sundhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) und einer Frau. Die beiden Zeugen hatten in Poggendorf am Nachmittag des 22.12.2017 eine vermeintliche Entführung einer Frau beobachtet und daraufhin die Polizei verständigt.

 

Eine Frau von soll von einem Mann körperlich angegriffen und dann in einen Pkw gezerrt worden sein. Anschließend fuhr das Auto in Richtung Greifswald davon.

Der 44-Jährige nahm kurzerhand die Verfolgung des Fahrzeuges auf und teilte den Standort des vermeintlichen Entführungsfahrzeuges mit. Im Bereich der Raststätte „Demminer Land“ konnte der Pkw gegen 15:45 Uhr auf der Autobahn 20 durch Beamte des Polizeirevieres Grimmen gestoppt und kontrolliert werden. Im Rahmen der Überprüfung der Insassen stellte sich heraus, dass es sich bei den beiden Personen um ein polnisches Ehepaar handelte, die in aller Öffentlichkeit einen Streit austrugen.

Durch die eingesetzten Beamten konnten keine Verletzungen festgestellt werden. Des Weiteren lehnte die Frau eine Anzeigenerstattung gegen ihren Ehemann ab. Der Verdacht der Entführung konnte ebenfalls nicht erhärtet werden.

Gegen den Ehemann wurde Strafanzeige wegen des Verdachts der einfachen Körperverletzung von Amts wegen erstattet. Bei dem Einsatz wurde das Polizeirevier Grimmen durch Kräfte des Autobahn- und Verkehrspolizeirevieres Grimmen, Altentreptow, der Besonderen Verkehrsüberwachung Anklam sowie der Polizei(haupt)reviere Neubrandenburg, Friedland und Malchin unterstützt. Insgesamt befanden sich bei der Suche nach dem mutmaßlichen Entführungsfahrzeug zehn Funkstreifenwagen im Einsatz

OZ

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