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Tierpark: Förderverein investiert in Gehege und Fest

Grimmen Tierpark: Förderverein investiert in Gehege und Fest

2018 gibt es ein Sommerfest / Bauplanung für neue Attraktion läuft an

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Heide Jahn und Klaus Wohlfahrt beraten über die Zukunft des Wollschwein-Geheges.

Quelle: Foto: Philip Schülermann

Grimmen. „Kein Jahr war so arbeitsintensiv wie 2017“, sagt Klaus Wohlfahrt rückblickend. Aber ganz klar sei es ein „äußerst erfolgreiches Jahr“ gewesen, so der Vorsitzende des Fördervereins des Grimmener Tierparks. Dieses Jahr soll ruhiger werden. Dennoch bringen Verein und Tierpark schon wieder erste Projekte auf den Weg.

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2018 gibt es ein Sommerfest / Bauplanung für neue Attraktion läuft an

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Im Tierpark wird gefeiert

Das ist los 2018: Oster- und Frühjahrsputz: 24. März, ab 9 Uhr; Ostern im Tierpark: 1. April, ab 10 Uhr; Sommerfest: 30. Juni, ab 10 Uhr; Herbstfest: 22. September, ab 14.30 Uhr;

Herbstputz: 27. Oktober, ab 9 Uhr; Halloween: 30. Oktober, ab 17 Uhr.

„Sparen, sparen, sparen“, sagt Heide Jahn, die den Tierpark derzeit leitet. Und natürlich müssen sie auch Geld einnehmen, um Personal, Instandsetzungen und Futter für die Tiere bezahlen zu können.

Eine Erfahrung aus den vergangenen Jahren zeigt, dass Veranstaltungen im Tierpark beliebt sind und Geld in die Kassen spülen. Und weil die Geburtstagsfeier im vergangenen Jahr ein großer Erfolg gewesen sei, haben sich Zoo und Verein entschieden, 2018 erstmals ein Sommerfest zu organisieren. Eine Lehre aus der Halloween-Feier: „Wir haben diesmal ein breiteres Versorgungsangebot“, sagt Klaus Wohlfahrt. Niemand solle wieder so lange für etwas zu essen anstehen müssen. Schließlich erwarten Jahn und Wohlfahrt auch zum Sommerfest mehrere hundert Besucher. Beim Sommerfest am 30. Juni soll es Kinderbingo und -schminken geben, Animation für die Jüngsten sowie ein Programm der Grimmener Grundschulen. Für die älteren Gäste treten die „Elmenhorster Herzbuben“ auf.

Zweites wichtiges Projekt ist der Bau eines neuen Geheges für Wollschweine. 20000 Euro sind dafür eingeplant. „Ich denke aber, dass wir darüber liegen werden“, sagt Heide Jahn. Zwei Hütten soll es haben und unter der Erde umsäumt sein von Beton, damit die Schweine sich nicht unter dem Zaun hindurch buddeln können. In einem Teil des Geheges können Besucher Ferkel streicheln, die durch kleine Luken in diesen Bereich gelangen. Gäste überwinden den Zaun über eine Treppe. 2019 soll der Bau abgeschlossen sein. Wie der Stall finanziert werden soll, weiß Klaus Wohlfahrt noch nicht genau. Nach hohen Einkünften aber auch vielen Investitionen schrumpft der Kontostand. 42000 Euro hat der Förderverein 2017 Schaf- und Hühnerstall oder einen neuen Zaun für die Esel ausgegeben. „Finanziell ist die Schmerzgrenze erreicht“, so Wohlfahrt. Nun heißt es Spenden sammeln – vor allem bei ansässigen Firmen.

Vorhaben Nummer drei in 2018 ist der Teich im Tierpark. Der Wasserspiegel sinkt immer weiter. Das hängt mit dem Schwanenteich zusammen – wie genau, wisse man noch nicht genau, erklärt Wohlfahrt. Die nötigen Arbeiten, die am eigenen Teich anfallen, wollen Tierpark und Förderverein mit eigener finanzieller Kraft stemmen. Dabei könnten sie Mittel über Umweltminister Till Backhaus (SPD) bekommen, verzichten aber, um Geld über Harry Glawes (CDU) Wirtschaftsministerium nicht zu riskieren. Als Grund nennt Klaus Wohlfahrt „wohl persönliche Befindlichkeiten“ der beiden Minister. An den Teichen müsse aber dringend etwas passieren, damit er nicht austrocknet.

35 Mitglieder hat der Förderverein des Tierparks. Etwa 6000 Euro nimmt er unter anderem über ihre Beiträge (mindestens 25 Euro pro Jahr) ein. „Wir setzen unseren Schwerpunkt investiv“, sagt Klaus Wohlfahrt. Das gesammelte Geld stecken sie in Baumaßnahmen und Anschaffungen. Der Verein bietet auch einen Kredit. Um unbürokratisch kurzfristig kleinere Ausgaben zu ermöglichen, springen die Förderer ein – ohne den Umweg über Behörden.

Philip Schülermann

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