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Grimmen Trebeleber paddeln nur hinterher
Vorpommern Grimmen Trebeleber paddeln nur hinterher
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00:01 11.07.2016

Angefeuert von mehr als 500 Besuchern starteten am Sonnabend sieben Spaßboote auf der Trebel in Nehringen. Damit ist die Badewannenregatta definitiv das größte Event in Nehringen und sie ist mit Sicherheit einer der witzigsten Wettkämpfe der Region.

„So viele Leute waren noch nie da. Es werden von Jahr zu Jahr mehr. Ich bin jetzt schon begeistert“, war Mitorganisatorin Angela Matthies schon vor dem Start völlig aus dem Häuschen.

Während die Bläser der Zarrentiner Kapelle den Besuchern in Nehringen mit Rosamunde und Co. in Sachen Stimmung schon mal so richtig einheizten, machten sich die Hobby-Kapitäne so ganz langsam fertig.

„Wir hatten zehn Anmeldungen. Zwei haben leider kurzfristig abgesagt und viel bitterer ist, dass das Boot der Wikinger aufgrund eines Defektes nicht an den Start gehen kann“, erklärte Angela Matthies.

Sieben Badewannen und ihre Besatzungen waren es dennoch, die sich in zwei Läufen in die Fluten der Trebel stürzten. „Wir sind jedes Jahr am Start. Die Hintour wird heute sehr schwer, weil der Wind uns doch recht kräftig um die Nase weht“, machte sich der erfahrene Badewannen-Kapitän Horst Müller Gedanken. Nachdem er mit Alexander Struppek und Wolfgang Teubert bereits als Olsen-Bande für Furore sorgte, verkleideten sich die drei Männer in diesem Jahr als Waschweiber vom Trebeltal und sorgten damit schon am Start für Lacher unter den Besuchern. „Ich finde es total klasse. Die Teilnehmer lassen sich immer ausgefallenere Kostümideen einfallen und auch die Boote sind richtig cool“, fand so auch nicht nur Martina Kloske.

Richtig durchstarten wollten die Trebeleber. „Wie der Name schon sagt, ist dieses Gewässer unsere Heimat“, betonte André Breitsprecher. Eigentlich eher bei den Stock-Car-Rennen im Grimmener Hexenkessel unterwegs, wollten ein Trio dieses Mal die Trebel rocken. Vergeblich! Denn trotz aller Bemühungen paddelten die Jungs am Ende nur hinterher. „Völlig egal, hat gefetzt und jetzt wird gefeiert“, fiel anschließend das richtige Resümee von Bootsmechaniker André Breitsprecher aus.

Richtig schnell unterwegs und von den Konkurrenten in Sachen schnellster Lauf nicht zu stoppen, waren Olaf Karallus und Alexander Kilian mit ihrer Badewanne „Fassohneboden“. In einer angenehmen Liegeposition traten sie in die Pedale und kamen als Zeitbeste ins Ziel. Auf den Plätzen folgten die „Waschweiber vom Trebeltal“, „Germany s next top farmers“, „Die Römer“, die Kapitäne der „Bärenbande“, der „Trebelhai“ und die „Trebeleber“.

„Es hat uns sehr gut gefallen. Wir waren das erste Mal als Zuschauer dabei, aber sicher nicht das letzte Mal. Auch das Rahmenprogramm für Jung und Alt ist klasse“, lobte Besucherin Martina Bahls das bunte Programm mit dem das Trebelfest seinen Lauf nahm.

Raik Mielke

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