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Grimmen „Tüffel“ mit bestem Geschmack gesucht
Vorpommern Grimmen „Tüffel“ mit bestem Geschmack gesucht
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00:22 09.05.2018
Heinz Mecklenburg hält seit 18 Jahren die Fäden des Kartoffelmuseums in der Hand. Quelle: Foto: Oz

Tribsees. Mal in die Heimatgeschichte abtauchen. Das Motto ist am kommenenden Sonntag Programm – am Internationalen Museumstag. Den gibt es seit 1977, er wird in diesem Jahr weltweit am 13. Mai zum 41. Mal begangen. Viele der 6500 Museen in Deutschland laden regelmäßig an diesem Tag mit Sonderaktionen zu einem Besuch ein – und dazu gehören auch das Heimatmuseum und das Vorpommersche Kartoffelmuseum in Tribsees.

Mit Unterstützung des Heimatvereins bemühen sich die Mitarbeiter der Museen seit mehreren Jahren vor allem mit Sonderausstellungen um eine ideenreiche Gestaltung des Museumstages und konnten dazu regelmäßig 80 bis 100 Besucher begrüßen.

Auch 2018 wird am 13. Mai von 10 bis 16 Uhr wieder zu einem kostenlosen Besuch der beiden Tribseeser Museen eingeladen. Unter anderem zeigt der Tribseeser Hobby-Historiker Siegfried Casper aus seinem reichhaltigen Archiv in einem interessanten Rückblick zum Thema „Die A 20 bei Tribsees – von der grünen Wiese zum Fiasko“ zahlreiche Fotos und bietet jeweils um 10.30 Uhr, 13.30 Uhr und 15.30 Uhr Videovorträge zur Geschichte des Baus der A 20 bei Tribsees an. Natürlich können während der gesamten Öffnungszeit die Exponate des Heimatmuseums in allen Räumen besichtigt werden.

Auch das Vorpommersche Kartoffelmuseum hat an diesem Tag seine Pforten geöffnet. Hier können sich Besucher unter anderem über 50 zum Teil alte Kartoffelsorten aus dem 19. und 20. Jahrhundert, aber auch über Neuzüchtungen, die gegen Schädlinge resistent sind, informieren. Diese wohl einmalige Sortendemonstration verdankt das Kartoffelmuseum, das jetzt 18 Jahre besteht, vor allem der langjährigen Zusammenarbeit mit namhaften Zuchtbetrieben aus der Region. Übrigens können die Besucher bei ihrem Rundgang so nebenbei in einer kleinen Verkostung die „Tüffel“ mit dem besten Geschmack ermitteln.

Natürlich gehört auch in diesem Jahr wieder die vom Heimatverein vorbereitete Bewirtung der Gäste mit Kaffee, Kuchen und Getränken zum angenehmen Aufenthalt beim Museumsbesuch. Man sollte also am 13.

Mai einen Besuch der beiden Tribseeser Museen am Kirchplatz einplanen.

Harry Lembke

Museums-Duo

30 Mitglieder im Alter zwischen 45 und 87 Jahren zählt der Heimatverein Tribsees. Die Mitglieder kümmern sich sehr um das Heimatmuseum, das täglich, außer Samstag und Sonntag, von 8 bis 15 Uhr geöffnet ist und auch zum Museumstag einlädt.

Historische Zeugnisse Pommerns in der Landkartenkunde“ mit mehr als 70 Landkarten Pommerns aus der Zeit vom 16. bis 19. Jahrhundert – so war die Sonderausstellung zum Museumstag im vergangenen Jahr überschrieben.

Besichtigt werden können am Sonntag auch die moderner und ansprechender gestalteten Räume zu den Themen Torfgewinnung und zu bedeutenden Tribseeser Persönlichkeiten.

Der Eintritt für das Heimat- und das Kartoffelmuseum ist an diesem Tag frei.

Das Vorpommersche Kartoffelmuseum feiert sein 18-jähriges Bestehen. Seit der Gründung dabei ist der Diplomlandwirt und ehemalige Saatzuchtleiter Heinz Mecklenburg, der in Zusammenarbeit mit dem Heimatmuseum das Museum fachlich betreut. iso

OZ

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