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Tüv sperrt Franzburger Spielplätze: Neubau muss her

Franzburg Tüv sperrt Franzburger Spielplätze: Neubau muss her

Hort und Kindergarten Storchenparadies bekommen neue Geräte und einen Naschgarten / Sponsoren, Stadt und Kita-Träger investieren 50000 Euro

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Die Schülerinnen Pia Borowy, Lena Tauchert und Aline Petrik (v.l.) spielen auf dem neuen Hort-Spielplatz in Franzburg.

Quelle: Foto: Sabrina Scholz

Franzburg. „Da möchte man nochmal Kind sein“, sagt Barbara Wellner mit einem Lächeln. Die Horterzieherin ist stolz, denn in ihrer Stadt gibt es zwei neue Spielplätze. Der Franzburger Hort und Kindergarten „Storchenparadies“ werden mit neuen Anlagen geschmückt. Ganze 50 000 Euro hat das Mammutprojekt gekostet.

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Hort und Kindergarten Storchenparadies bekommen neue Geräte und einen Naschgarten / Sponsoren, Stadt und Kita-Träger investieren 50000 Euro

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Im März 2016 wurde festgestellt, dass die Spielgeräte nicht mehr zum Spielen und Toben geeignet waren. Der Spielplatz-Tüv hatte alles gesperrt. „Da hatten wir ein großes Problem“, sagt Anja Schwebke, Leiterin der Einrichtungen. „Wir mussten so schnell wie möglich handeln“, erinnert sich Schwebke zurück. Zudem waren die Spielgeräte nicht altersentsprechend, da auf dem Gelände des Kindergartens ursprünglich Jugendliche gespielt hatten.

Leiterin Anja Schwebke machte sich sofort auf die Suche nach Sponsoren. Das „Storchenparadies“ und der Hort erhielten in kürzester Zeit finanzielle Mittel und Sachspenden für den großen Umbau. Einen großen Teil der Finanzierung übernahmen das Jugendhaus Storchennest und die Stadt Franzburg. „Ein großer Dank gilt den fleißigen Stadtarbeitern und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Franzburg“, freut sich Kita-Chefin Schwebke über deren tatkräftige Unterstützung.

Aus dem Fenster konnte Arne Dieringer die Bauarbeiten beobachten. Der Filialleiter der Sparkasse Richtenberg hat täglich einen Blick auf das „Storchenparadies“ geworfen. „Es ist sehr schön geworden, und die Mühe hat sich definitiv gelohnt.“ Die Richtenberger Sparkasse hat 1500 Euro für die beiden Spielplätze in diesem Jahr gespendet. „Wichtig ist die Entwicklung und Förderung der Region. Das Umfeld der Kinder muss einfach stimmen“, ist sich der Sponsor bewusst.

Zurzeit erfreuen sich 120 Kinder aus dem Kindergarten und Hort an den schicken Spielgeräten. Das Spielplatzkonzept haben die Kinder und Erzieherinnen selbst entwickelt und umgesetzt. Der Kreativität wurden dabei keine Grenzen gesetzt. Für die Schulkinder gibt es jetzt mehr zum Klettern. „Das ist einfach nur großartig“, jubelt die Schülerin Pia Borowy.

Der Hof des Kindergartens wird mit einem großen Sandkasten geziert, einer Rutsche und einem Naschgarten. Dort wurde lokales Obst angepflanzt. „Es ist wichtig, dass unsere Kinder einen Apfel entstehen sehen“, erklärt Anja Schwebke. Die Leiterin des „Storchenparadieses“ setzt auf Kirschen, Himbeeren und Weintrauben. „Die Kleinen sollen die Vielfalt des pommerschen Obstes entdecken“, verrät Schwebke. „Ein bisschen naschen gehört dazu.“

Mutti Susan Knobloch hat auch mit angepackt. „Meine Tochter Charly ist vom Naschgarten und dem Spielplatz begeistert. Die Rutsche ist auch richtig cool“, weiß die Richtenbergerin.

In Form von Musik und Tanz bedankten sich die Kleinsten bei allen Mitwirkenden. Nach der Eröffnung der Spielplätze gab es kein Halten mehr. Abenteuerlustig, wie die Kleinen sind, probierten sie alle Spielgeräte aus. „Wir sind zufrieden und haben erreicht, was sich die Kinder gewünscht haben“, freut sich Anja Schwebke. Doch am Ende ist die Leiterin der Kindereinrichtungen noch lange nicht. „Wir können die Spielplätze und Gärten noch erweitern. Die Träume sind groß...“

Sabrina Scholz

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