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Grimmen Ueckermünder siegt mit 1032 Punkten Vorsprung
Vorpommern Grimmen Ueckermünder siegt mit 1032 Punkten Vorsprung
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04:55 04.03.2013
114 Teilnehmer kamen Sonnabend zur 37. Auflage des Grimmener Skatturnieres ins Kulturhaus. Fotos (6): Raik Mielke

ls 48 Spielen. 114 Skatfreunde aus der gesamten Region sind diesmal gekommen, spielen um beste Ergebnisse — und um die von der OSTSEE-ZEITUNG gestifteten Pokale.

Während solche Großveranstaltungen für viele Skatfreunde Routine sind, haben andere ein wenig mit der Nervosität zu kämpfen. Gerade einmal seit einem Jahr spielt Toni Wilke (20)

Skat. „Ich bin vor den ersten Runden immer noch ziemlich aufgeregt”, gibt der Wolgaster dementsprechend zu. Auch wenn der 20-Jährige noch nicht auf die Erfahrungskarte setzen kann, braucht sich der Nachwuchsspieler gegenüber der Konkurrenz nicht verstecken. „Vor zwei Monaten habe ich mich für die Deutschen Meisterschaften in Ulm qualifiziert und dort mit dem Mecklenburg-Vorpommern-Team den dritten Platz geholt”, ist Toni Wilke stolz. Im Team damals war auch Kumpel Philipp Zimmermann (21), der bereits seit sieben Jahren bis zu fünfmal in der Woche beim Skat reizt und sticht. In Grimmen sind die Beiden das erste Mal mit dabei.

Echte Urgesteine sind dagegen die Männer aus Greifswald. „Ich habe mit zwölf Jahren angefangen und das ist inzwischen auch schon 66 Jahre her”, lacht Wolfgang Ruschke und sieht die Erfahrung als einen sehr entscheidenden Faktor an. „Beim Skat lernst du in jeder Runde etwas dazu und kannst dein Spiel somit immer verbessern”, verrät der Greifswalder.

Während die ersten Runden laufen, könnten die Reaktionen der Skatspieler nicht gegensätzlicher sein. Während viele vollkommen in das Spiel vertieft sind, hadern andere über „schlechte Hände”.

Wo so mancher Mann schnell aus der Ruhe gebracht wird, bleibt Gerlinde Niepel (63) ganz entspannt. „Über schlechte Karten rege ich mich nicht auf”, nennt die Rüganerin einen Vorteil, den sie gegenüber den Männern der Runde hat. So schnappt sich die erfahrene Spielerin aus Gingst eine nach der anderen Runde. „Einen Glücksbringer habe ich nicht, aber heute läuft es wirklich richtig gut”, freut sie sich. „Heute ist ein sehr ,gebrauchter‘ Tag”, zieht hingegen Manfred Birkholz (73) ein weniger positives Zwischenresümee. „Für mich ist es aber vor allem der Spaß, der im Vordergrund steht. Und Skat ist eine gute Möglichkeit, um auch im Alter noch etwas für sein Gedächtnis zu tun”, sagt der 73-Jährige schmunzelnd.

Nach und nach gehen die drei Spielrunden vorüber. Im Scheinwerferlicht funkeln bereits die von der OZ gesponserten Pokale und an den Tischen zeichnen sich erste Trends ab. „Mit dem Gewinn werde ich heute nicht viel zu tun haben”, ist sich Eckhard Sehm (59) sicher. Ein erstes Resümee zieht zu diesem Zeitpunkt auch Turnierleiter Erhard Schulz: „Wir haben einen neuen Teilnehmerrekord bei den Tandems”, vermeldet der 55-jährige Skatfreund, der mit Ausnahme von einer Veranstaltung bei allen 37 Turnieren dabei war. Insgesamt 46 Paare haben sich in dieser Kategorie angemeldet. Mit zunehmender Spielzeit wird an den Gesichtszügen immer deutlicher, wie es bei den Spielern läuft. Besonders entspannt sitzt Heiko Rüscher an seinem Tisch:

„Mit dem Tag bin ich sehr zufrieden. Ich hatte stets gute Hände und habe auch wenige Fehler gemacht. Am Ende des Tages hat der Ueckermünder mit einer Gesamtpunktzahl von 4900 Punkten nicht nur seine Konkurrenz im wahrsten Sinne des Wortes deklassiert, sondern auch 500 Euro gewonnen. Auch der Sieg im Tandem mit Partner Detlef Zeeck ist ihm nicht zu nehmen. Nachdem die Sachpreise verlost wurden, nehmen die besten Skatspieler ihre Pokale entgegen, ehe nach und nach die Karten von den Tischen im Großen Saal verschwinden. Das 38. Grimmener Skatturnier gibt‘s übrigens am 2. November.

Raik Mielke

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