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Unbekannte entsorgen illegal ihren Hausmüll

Leyerhof Unbekannte entsorgen illegal ihren Hausmüll

Wendisch Baggendorfs Gemeindearbeiter stinksauer

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Illegale Müllentsorgung, dafür hat Uwe Fröhlich (57), Wendisch Baggendorfs Gemeindearbeiter, gar kein Verständnis.

Quelle: Anja Krüger

Leyerhof. Stinksauer ist Uwe Fröhlich. Der 57-jährige ist Gemeindearbeiter für die 540-Seelen-Kommune Wendisch Baggendorf. Permanent stößt er bei seiner Arbeit auf blaue Plastiksäcke voller Müll – illegal entsorgt im Wald oder an abgelegenen Gemeindestraßen. „Es sind immer die gleichen Stellen, an denen Leute ihren Unrat illegal entsorgen“, weiß er.

Kürzlich entdeckte er am Weidenweg, einem Landweg, der direkt in den Wald kurz vor dem Ort Borgstedt führt, neun Säcke voller Hausmüll. Es stinkt, Fliegen schwirren umher. „Es ist einfach eine riesige Sauerei“, schimpft er. Er selbst sei Jäger und Naturliebhaber. Unverständlich sei es ihm, warum Leute sich die Mühe machen, ihren Müll – im jüngsten Fall Babywindeln, Essensreste, Verpackungen und dergleichen – in den Wald zu fahren. „Das sind alles Dinge, die in der Hausmülltonne entsorgt werden können“, mahnt er. Die kuriosesten Sachen hat er schon liegen sehen. „Im vergangen Jahr hat jemand einen ganzen Autoanhänger voll Geschirr abgeladen“, erzählt er. Und es scheinen, so meint er, immer die gleichen Umweltsünder zu sein. Besonders verantwortlich für eine „Deponie“ vermutet er gar eine Baufirma. Riesige Säcke mit Dämmmaterial sind dort entsorgt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Waldweges liegen Gipskartonplatten. „Wieso fahren die Leute nicht einfach zur Deponie nach Grimmen“, fragt sich Fröhlich.

Besonders in Sachen Hausmüllentsorgung sei dies auch nicht mit horrende Kosten verbunden. „Für einen Pkw-Anhänger voll fallen da etwa sechs Euro an“, weiß der Gemeindearbeiter – aus eigener Erfahrung. Denn oft genug sammelt er den Müll aus dem Wald und muss ihn – auf Gemeindekosten – bei der Deponie abliefern.

akr

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