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Grimmen Ungetrübtes Fahrvergnügen
Vorpommern Grimmen Ungetrübtes Fahrvergnügen
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00:01 18.11.2016
Trotz nieselgrauen Wetters ließen sich die ersten Radler nicht davon abhalten, den neuen Weg aktiv einzuweihen. FOTO: CLAUDIA NOATNICK

. Ein Fahrvergnügen war es wirklich nicht, wollte man den Weg zwischen Bassendorf und Dorow mit dem Fahrrad in Angriff nehmen. Auf der alten Plattenspurbahn wurde man ordentlich durchgeschüttelt.

Neuer Radweg bei Bassendorf gestern eingeweiht

Fakten

„Der Weg wurde zu 90 Prozent gefördert.

Es wäre unklug gewesen, eine solche Gelegenheit ungenutzt zu lassen.Franz Frommholz, Ex- Bürgermeister von Deyelsdorf

Jetzt verbindet beide Orte ein neuer Weg. Ohne Schlaglöcher, ohne Buckel. Die ersten Radler haben ihn bereits vor der offiziellen Freigabe getestet.

„Alle sind begeistert. Mich haben schon sehr viele Bürger angesprochen, die wirklich froh darüber sind, dass es diesen Radweg jetzt gibt“, erzählte Bürgermeisterin Sandra Boy (Wählergemeinschaft) bei der gestrigen Einweihung.

Im August begannen die Bauarbeiten an dem Weg, über den „alle auf Deubel komm raus geschimpft haben“. Deyelsdorfs ehemaliger Bürgermeister Franz Frommholz erinnert sich noch gut an die Schimpftiraden von Einheimischen wie Urlaubern. „Unter aller Kanone“ sei der Weg und ihm war klar, dass irgendetwas passieren musste.

Als das Angebot der 90-prozentigen Förderung der Gesamtsumme durch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (Stalu) den Wegebau zwischen Dorow und Bassendorf über das Nehringer Bodenordnungsverfahren kam, gab es kein langes Überlegen mehr bei den Verantwortlichen der Gemeinde. „Es wäre dumm gewesen, hätten wir das ausgeschlagen“, so Frommholz und Sandra Boy nickt bestätigend.

Auf einer Länge von gut 1600 Metern wurden die alten Betonplatten herausgenommen und zum Recyceln abtransportiert. Anschließend seien direkt vor Ort neue Betonelemente gegossen worden, erklärt Thomas Heide, Büroleiter beim Planer, der Merkel Ingenieur Consult aus Bad Doberan.

Um den alten Baumbestand entlang des Weges zu erhalten, habe man zudem einigen Aufwand betrieben, der sich aber ausgezahlt habe. In absehbarer Zeit sollen an dem Radweg zwischen Bassendorf und Dorow aber noch weitere 50 Eichen gepflanzt werden.

„Wir freuen uns, dass der Weg nun fertig ist und es wieder Spaß macht, ihn entlang zu radeln. Und mit den weiteren Bäumen wird er noch weiter aufgewertet“, so Sandra Boy.

1650 Meter lang ist das Stück Radweg zwischen Bassendorf und Dorow, das gestern eingeweiht wurde.

Mit 371400 Euro, also 90 Prozent der Gesamtsumme, fördert das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (Stalu) den Wegebau zwischen Dorow und Bassendorf über das Nehringer Bodenordnungsverfahren.

Der Eigenanteil der Gemeinde Deyelsdorf beläuft sich auf etwa 19000 Euro, zudem beteiligen sich drei Landwirte der Region finanziell am Zustandekommen des Weges.

Im kommenden Jahr soll noch ein etwa 400 Meter langer Plattenweg, der durch Bassendorf verläuft, erneuert werden.

Claudia Noatnick

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