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Grimmen Unimedizin erforscht neuen Therapieansatz bei Alzheimer
Vorpommern Grimmen Unimedizin erforscht neuen Therapieansatz bei Alzheimer
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00:00 13.09.2016

Die Universitätsmedizin Greifwald widmet sich in einer neuen Studie der Demenz und erforscht einen neuen Therapieansatz. Um Studienteilnehmer zu gewinnen, laden die Wissenschaftler am 15. September (17 Uhr, Hauptgebäude, Hörsaal Nord) zu einer Informationsveranstaltung ein.

In der Studie soll der Effekt einer Antikörperentfernung auf den Blutfluss im Gehirn bei Alzheimer-Patienten untersucht werden. Dies erfolgt stationär über eine Blutwäsche, ähnlich wie bei einer Dialyse bei Nierenpatienten. Bei anderen Erkrankungen, beispielsweise bei Bluthochdruck und Typ-II-Diabetes, konnten mit der Blutwäsche bereits erste Erfolge erzielt werden. Für die Studie suchen die Wissenschaftler und Ärzte nun Frauen und Männer zwischen 55 und 85 Jahren mit einer leichten Demenz. Es erfolgt eine umfassende Aufklärung, bei der enge Familienangehörige und auf Wunsch auch der Hausarzt mit einbezogen werden sollen. Eine Aufwandsentschädigung wird gewährt. Während der Infoveranstaltung wird Projektleiter Dr. Sönke Langner vom Institut für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie die Studie vorstellen und Fragen beantworten.

Etwa 1,6 Millionen Menschen sind in Deutschland von Demenz betroffen. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Demenz.

Interessenten aus der Region

Greifswald werden gebeten, sich unter

☎ 03834/86 69 61 oder per E-Mail

zu melden: imad@uni-greifswald.de

OZ

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