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Grimmen Unterwegs mit Latexmilch und Kunstblut
Vorpommern Grimmen Unterwegs mit Latexmilch und Kunstblut
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00:01 27.10.2017

Vampire, Geister, Spinnen und gruselig geschnitzte Kürbisse. Woran erinnert euch das? Halloween. Das Fest, an dem nicht nur Kinder verkleidet um die Häuser ziehen. Doch wie verbringt man den Gruseltag? Es gibt verschiedene Herangehensweisen, wie die Leute aus der Region diese Gespenster-Nacht verbringen. Geht man raus zum Süßigkeiten sammeln, bleibt man zu Hause und beschenkt verkleidete Kinder mit Naschereien oder schmückt man einfach sein Haus? Die OZelot-Lokalreporter haben sich umgehört, ob sich junge Leute auf die wahrscheinlich gruseligste Nacht des Jahres freuen und was sie für den Halloween-Tag geplant haben.

„Ich freue mich schon total auf Halloween“, sagt der sechsjährige Matthias Klempin. Klar, wie die meisten ganz jungen Leute der Region will auch der Grundschüler auf Süßigkeitenjagd gehen. „Wenn man sich richtig gut verkleidet, dann bekommt man mehr Süßes“, weiß der Trebelstädter aus Erfahrung und sagt: „In diesem Jahr gehe ich als Zombie. Dafür wird mein ganzes Gesicht geschminkt.“

Doch nicht nur die Jüngsten haben richtig Lust auf den Gruselspaß. „Wir fahren zur Halloween-Party nach Greifswald“, verrät Christine Bahls. Die 19-Jährige erklärt: „Die Party ist immer total schön. Im letzten Jahr gab es dort so viele coole Kostüme. Meine Freundinnen und ich gehen unglaublich gerne zu Motto-Partys. Aus dem Alter, in dem man Süßigkeiten sammelt, sind wir raus.

Wir wollen lieber eine coole Partynacht mit gespenstisch guten Drinks verbringen.“ Die Grimmenerin will als Horrorbraut zur Halloweensause fahren. „Es gibt heute so viele Leute, die auf Youtube Videos posten und Schminktipps geben. Ich habe mir extra Latexmilch, Kunstblut und Kontaktlinsen bestellt.“

„Wir schmücken jedes Jahr unseren Carport, meine Eltern laden ihre und meine Kumpels ein, und dann machen wir lecker Essen und die Feuerschale an“, erzählt Christian Braun. Der 14-Jährige findet vor allem die gruseligen Speisen klasse. „Meine Eltern und die Freunde machen immer richtige Gruselgerichte. Das sieht dann aus wie ein blutendes Gehirn, oder ein abgerissener Finger oder im Saft schwimmen Augen – das ist richtig cool“, sagt er und freut sich schon total auf Halloween. „Wir gehen mit den Kindern immer in den Tierpark“, erzählt Ramona Telke. Die 36-Jährige findet es total toll, dass es in der städtischen Einrichtung ein Programm für die Kinder gibt (siehe Meldung links). „Fasching ist ja hier in der Region nicht mehr so der Renner. Aber sich zu Halloween zu verkleiden, macht den Knirpsen immer sehr viel Spaß“, weiß die Grimmenerin.

Eher gemütlich möchte es Erik Krehl angehen lassen. Der 16-Jährige liebt Horror-Filme. „Ich werde mir einen Film angucken und dabei Popcorn naschen. Verkleiden werde ich mich nicht“, sagt der Trebelstädter und findet: „Das Beste an Halloween – es ist keine Schule und man kann chillen.“

Ob nun verkleidet Süßes sammeln, in gruseligen Kostümen feiern gehen oder mit guten Freunden einen schönen Abend verbringen – die OZelot-Lokalredaktion wünscht allen Halloween-Fans einen schaurig-schönen Tag und allen, die eher schreckhaft sind, starke Nerven für die wahrscheinlich gruseligste Nacht des Jahres.

Raik Mielke

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