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Grimmen Vermessungsgesellschaft expandiert
Vorpommern Grimmen Vermessungsgesellschaft expandiert
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10:10 19.08.2016
Eckhard Kacan, Prokurist der Geo Group (Mitte) gemeinsam mit Sundhagens Bürgermeister Helmut Krüger (l., CDU) und UTL-Geschäftsführer Wolfgang Wilde beim ersten Spatenstich für die neue Halle und das Bürogebäude. Im Hintergrund ein kleineres Vermessungsboot. Quelle: Almut Jaekel
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Miltzow

Mit einer neuen Lagerhalle und einem Bürokomplex wird die Geo Group ihren größten Standort in Miltzow in der Gemeinde Sundhagen weiter vergrößern. Die Geo Group ist eine Vermessungsgesellschaft mit Hauptsitz in Miltzow und hochpräziser Spezialtechnik, die Dienstleistungen rund um das Vermessungswesen anbietet.

„Dieser Schritt ist notwendig. Mit diesem Komplex schaffen wir sowohl neue Räume für unseren wachsenden Mitarbeiterstamm als auch Lagerkapazitäten für unsere eigenen Schiffe, die Technik und den Fuhrpark“, begründete Eckhard Kacan, Prokurist der Geo Group und Niederlassungsleiter der Geo Ingenieurservice Nord-Ost GmbH & Co. KG am Donnerstag, bevor er zum Spaten griff und die Baumaßnahmen damit offiziell eröffnete.

75 Mitarbeiter gibt es in Miltzow, in der Geo Group arbeiten insgesamt 150. Das Unternehmen gibt es seit 1997. 50 Prozent von ihnen sind Ingenieure der verschiedenen Fachrichtungen.

Verschiedene Arten hydrografischer und geophysikalischer Messungen werden von den Firmen-Ingenieuren durchgeführt. Neben klassischer Ingenieurvermessung biete das Unternehmen seinen Kunden das gesamte Spektrum hydrografischer Leistungen. Dazu stehen unter anderem acht firmeneigene verschiedene Vermessungsschiffe zur Verfügung. Kacan: „Der jährliche Umsatz der Geo Group belief sich im vergangenen Jahr auf 14,5 Millionen Euro.“

An neun Standorten in Deutschland – in Miltzow, Wilhelmshaven, Hamburg, Rostock, Bremerhaven, Oranienburg, Gunzenhausen in Mittelfranken, Nürnberg, Neustadt an der Weinstraße – und im polnischen Gdynia gibt es Büros des Unternehmens.

An allen großen Brückenprojekten im Land Mecklenburg-Vorpommern waren die Miltzower Fachleute beteiligt. Die gesamte vermessungstechnische Betreuung der Rügenbrücke, also der zweiten Strelasundquerung, sei das sichtbarste Zeichen ihrer Aktivität in der Region. Auch an der A 20-Warnow-Querung, an der Ausbaggerung im Strelasund und der Peenewerft und an der Loitzer Brücke waren die Geoingenieure beteiligt. „Zurzeit arbeiten wir stark an Windparks im Offshore-Bereich in der Ostsee“, berichtet Kacan.

1,2 Millionen Euro will die Geo Group in den neuen Miltzower Bürokomplex und die Halle investieren.

Almut Jaekel

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