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Viele Starter wieder beim „Lebenslauf“

Hohenwieden Viele Starter wieder beim „Lebenslauf“

Grimmener Gymnasium beteiligt sich seit 15 Jahren an der Aktion der Welthungerhilfe

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Start beim 15. LebensLauf: Viele Radfahrer nahmen teil. Fotos (4): Raik Mielke

Hohenwieden. Ein sportliches Jubiläum. Zum inzwischen 15. Mal beteiligten sich am Sonnabend zahlreiche Grimmener an der bundesweiten Aktion „LebensLauf”.

OZ-Bild

Grimmener Gymnasium beteiligt sich seit 15 Jahren an der Aktion der Welthungerhilfe

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Zahlen zur Route

5600 Meter ist eine Runde lang. Start und Ziel war im Zentrum der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenwieden.

3 Runden mussten die Radfahrer drehen. Dies waren 16 8000 Meter.

13600 Meter mussten die Inlineskater rollen. Dies waren vier Runden auf der Grellenberger Straße.

Am Morgen herrschte inmitten der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenwieden bereits reges Treiben. Mittendrin Sportlehrern Kerstin Jätschmann, die Initiatorin dieses sportlichen Wettkampfes. „Ihr kämpft heute gegen euren inneren Schweinhund und zeigt, dass man viel erreichen kann, wenn man für etwas einsteht”, betonte die engagierte Lehrerin am Grimmener Gymnasium.

Insgesamt 81 Jungen und Mädchen der Schule, zahlreiche Bewohner der SOS-Dorfgemeinschaft mit körperlichen oder geistigen Behinderung und sogar der eine oder andere Hobbysportler machten sich dann um Punkt zehn Uhr auf den Rundkurs.

Traditionell konnte die 5600 Meter lange Strecke läuferisch, mit dem Fahrrad oder walkend gemeistert werden. Zudem gab es einen 3400 Meter Rundkurs für Inlineskater. „Heute geht es nicht im geringsten darum, als erster, zweiter oder dritter ins Ziel zu kommen. Jeder der heute mit dabei ist, zählt bereits zu den Gewinnern, weil er die Aktion der Welthungerhilfe unterstützt und unter anderem dazu beiträgt, dass auch für Kinder in den ärmsten Regionen dieser Erde Schulen gebaut werden können”, informierte Kerstin Jätschmann.

Eine Aktion, die seit Jahren auch Familie Mann sportlich unterstützt. Charlotte Mann ging bis 2007 selber auf das Grimmener Gymnasium. Wenn immer es die Zeit zulässt, nimmt sie mit fast der ganzen Familie an dieser Sportveranstaltung teil. „Ich fahre auch in meiner Freizeit sehr gerne Rad und finde, bei solchen Aktionen muss man einfach mit dabei sein und ein Zeichen setzen”, sagte sie.

Gemeinsam mit Freund Marcus Neitzel, Vater Peter und Schwester Patricia ging es auf die Fahrradrunde. „Wir fahren aber nicht zusammen. Jeder holt das Beste aus sich raus. Dafür ist der Ehrgeiz dann doch zu groß, einfach gemütlich die Runden zu drehen”, äußerte die passionierte Sportlerin noch vor dem Start. Es war eine kleine Kampfansage an ihre Familienangehörigen. Sie ließ den Worten dann auch Taten folgen und fuhr mit fünf Runden, also 28 Kilometer die meisten aller Starter. Vater Peter Mann nahm es sportlich: „Ich finde es einfach super, dass es diese Veranstaltung nun schon seit 15 Jahren gibt. So lange es geht, bin ich mit dabei”, so der ehemalige Handball-Torwart des HSV Grimmen. Neben rund einem Dutzend Skatern und mehr als 60 Radfahrern gingen auch sieben Läufer an den Start und stellten sich trotz Frühlingswetters der anspruchsvollen Strecke.

Doch mit welchen Bedingungen hatte es die Aktiven auf der Strecke zu tun? Der Rundkurs hielt ziemlich viele Tücken bereit. So bestand er aus vier langen Geraden, die über weite Strecken bergauf führten. Rund die Hälfte der Distanz hatten es die Sportler zudem mit intensivem Gegenwind zu tun. „Dies war schon sehr anstrengend”, zog auch Teilnehmer Marc Brandenburg ein ehrliches Resümee.

Das Wichtigste aber, alle Starter waren nach etwas mehr als einer Stunde wieder im Ziel und ließen sich einen Apfel und warmen Tee schmecken, um wieder zu Kräften zu kommen. Neben einer Urkunde für jeden Teilnehmer gab es für den einen oder anderen einen Muskelkater gratis dazu.

Den bundesweiten„Lebenslauf” gibt es inzwischen seit 20 Jahren. „Wir sind sehr stolz, inzwischen auch schon 15 Mal unseren Lauf durchgeführt und mit den Startgeldern einen kleinen Beitrag für die Welthungerhilfe geleistet zu haben”, freute sich Kerstin Jätschmann und bedankte sich bei der SOS-Dorfgemeinschaft, welche jedes Jahr aufs Neue ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Durch die Startgelder kam eine Spendensumme von 477 Euro zusammen.

Von Raik Mielke

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