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Grimmen Vom Lebenslauf zum Ausbildungsvertrag
Vorpommern Grimmen Vom Lebenslauf zum Ausbildungsvertrag
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03:48 09.03.2013
Die Bewerbungsunterlagen geben dem Ausbildern einen ersten Einblick und entscheiden, ob es zum Vorstellungsgespr�ch kommt.

GrimmenDie Winterferien liegen schon wieder eine gefühlte Ewigkeit zurück. Vor allem für die Zehntklässler und die angehenden Abiturienten ist die Zielgerade erreicht und das Ende der Schulzeit steht unmittelbar bevor. Höchste Zeit, sich neben den Prüfungsvorbereitungen auch mit der Zukunft zu beschäftigen.

„Bereits 16 Bewerbungsmappen habe ich verschickt“, verrät Kevin Labrenz. Der 16-Jährige hat ganz unterschiedliche Interessen und dementsprechend weitgefächert hat sich der Regionalschüler auch beworben: „Ich habe mich bereits bei der Straßenmeisterei, in verschiedenen Autohäusern und zuletzt bei der Bundeswehr beworben“, verrät er und bestätigt, noch auf der Suche zu sein.

So gingen in diesem Jahr unter anderem auch im Grimmener OpelAutohaus Gerds schon frühzeitig zahlreiche Bewerbungen ein. „Viele Schüler haben sich gleich mit dem Abschlusszeugnis der neunten Klasse beworben, sodass wir in den Winterferien bereits vier junge Leute zum Probearbeiten hatten“, freut sich Andreas Gerds (46), einer der Geschäftsführer und erklärt, dass drei Ausbildungsverträge zum 1. August abgeschlossen werden konnten.

Viele junge Leute möchten gerne in der Region bleiben. „Ich habe mich in der näheren Umgebung und vor allem in Stralsund und Greifswald beworben“, sagt Florian Leschinski (16).

Besonderes Interesse hat der Regionalschüler an einer Ausbildung im Gesundheitswesen. „Sechs Bewerbungen habe ich verschickt und schnell eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen“, berichtet der Grimmener. Dass nun schon vor den Prüfungen eine Zusage als Krankenpfleger kam, beruhigt den jungen Mann sehr. „Es ist ein gutes Gefühl, rechtzeitig Gewissheit zu haben, bevor in den kommenden Wochen jede Menge Stress ansteht“, betont er.

Auch die beiden Freundinnen Melanie Klein (16) und Anna-Christin Bahls (17) haben die Winterferien genutzt, um zahlreiche Bewerbungsmappen zu verschicken.

Insgesamt kommen die beiden Schülerinnen auf 15 Mappen, die bis in die Bundeshauptstadt verschickt wurden. „Ich würde gerne einen medizinischen Beruf erlernen und würde dafür auch in ein anderes Bundesland gehen. Bisher habe ich aber noch keine Zusage“, sagt Anna-Christin Bahls. Klassenkameradin Melanie Klein würde später gerne mit alten Leuten arbeiten und den Beruf des Altenpflegers erlernen. „Ich hatte bereits ein Vorstellungsgespräch auf der Insel Rügen, ehe aus Stralsund eine Zusage kam“, freut sich die 16-Jährige.

„Dass diese Branche derzeit sehr beliebt ist und es viele Bewerbungen gibt“, bestätigt auch Silvia Reich (50), stellvertretende Pflegedienstleiterin im Kursana Domizil.

„Es werden immer weniger Bewerbungen“, beklagen die Unternehmen der Stadt seit Jahren. „Auch in diesem Jahr ist es ziemlich schwierig, geeignete junge Leute zu finden“, verrät Thomas Röger vom   Handelshof Vorpommern. „Es kommen einfach zu wenige qualitativ gute Bewerbungen rein“, erklärt der 47-Jährige weiter. Im Sommer würde das Unternehmen gerne jeweils zwei Groß- und Außenhandelskaufleute und Facharbeiter für Lagerlogistik einstellen. „Bisher sind 20 Mappen eingegangen. Die für uns interessanten Bewerber laden wir zu einem Vorstellungsgespräch ein“, sagt Thomas Röger.

Auch Mathias Rohwer, Niederlassungsleiter der Fries GmbH würde sich über weitere Bewerbungsschreiben freuen. „Es läuft in diesem Jahr noch sehr verhalten. Zwei Verträge wurden bisher unterschrieben, aber wir haben noch zwei Stellen zur Verfügung“, verrät der 45-Jährige.

„Ich bin froh, dass ich bereits einen Ausbildungsvertrag als Verkäufer unterschrieben habe“, freut sich Justin Konrad (16). Für alle Anderen heißt es, weiterhin fleißig Bewerbungen zu schreiben und auf eine positive Rückmeldung zu warten...

Raik Mielke

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