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00:27 27.04.2018
Jens Küster vor seinem neuen Arbeitsort: dem Amtsgebäude in Miltzow. Quelle: Foto: Reinhard Amler

Miltzow. Seit dem 3. April hat Jens Küster seinen Arbeitsplatz im Amt Miltzow. Dort ist der 36-jährige hochgewachsene, sportliche, junge Mann in der Bauverwaltung für Hoch- und Tiefbaumaßnahmen zuständig. Für diesen Job hat er seine bisherigeTätigkeit im Bauamt Berlin-Tempelhof/Schöneweide aufgegeben. Fast fünf Jahre war er dort angestellt. „Unter anderem habe ich Entwürfe für Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen gezeichnet“, erklärt er. Nach Berlin gekommen sei er durchs Studium. „Gewohnt habe ich in Steglitz.“ Im Westteil.

„Die Arbeit in der Hauptstadt war super“, meint Jens Küster. Auch die Kollegen seien toll gewesen, fügt er hinzu. „Aber ich hatte seit langem den Wunsch, wieder an die Küste zurück zu kommen“, ist er ganz ehrlich. Er stammt aus Wolgast, wo er 1981 geboren wurde. Seine Kindheit sei für ihn mit viel Grün und Wasser verbunden und der unendlichen Weite. Das habe ihn geprägt, verrät der Blondschopf mit den kurz geschnittenen Haaren. Und das möchte er auch seinen beiden in der Hauptstadt geborenen Kindern bieten. „Sie sind jetzt sechs und zwei Jahre alt“ .

Berlin habe zwar auch Grün, aber bei all den Menschen werde es dort auch schnell mal eng, fügt er hinzu. Als passioniertem Angler fehlten ihm auch die tollen Reviere, die es hier gibt, ergänzt er noch.

Der Zufall wollte es, dass Jens Küster vor wenigen Wochen die Anzeige der Miltzower Amtsverwaltung in der OZ las und sich spontan entschloss, sich zu bewerben. „Dass es so schnell klappte“, hat mich natürlich gefreut“, sagt er. Er sei in Miltzow auch total nett aufgenommen worden.

Er freue sich auf die neue Arbeit. Und die hat es bekanntlich in sich, denn im Amt stehen große Bauvorhaben an. Eines davon ist das Feuerwehrgerätehaus in Brandshagen, das Jens Küster bereits auf seinem Schreibtisch „zu liegen“ hat. Ein anderes sind Umbaumaßnahmen in Kitas. Dem Hochbautechniker obliegt es neben der Planung, die Ausschreibungen vorzubereiten, Angebote einzuholen und den Bau dann letztlich zu überwachen.

Fast zeitgleich mit Jens Küster wurde noch ein zweiter junger Mann im Baubereich in Miltzow angestellt: Gunter Weinert aus Stralsund. Amtschef Andreas Heite ist glücklich, dass somit zwei vakanten Stellen schnell wieder mit Fachleuten besetzt sind. „Das bedeutet gleichzeitig auch eine Verjüngung des Personals“, meint Heite.

Und der Ex-Berliner hat sogar schon einen Mietvertrag für seine neue Wohnung unterschrieben, erzählt Jens Küster stolz. Zum 1. Juli soll die komplette Familie nachkommen. Wohnen wird sie künftig in Greifswald-Eldena. Auch eine Schule und eine Kita für den Nachwuchs seien schon ausgesucht, freut sich der Neuankömmling, der einen richtig zufriedenen Eindruck macht. Alles befinde sich in Wohnungsnähe, erklärt er.

Greifswald habe er deshalb ausgesucht, weil hier auch noch Familie wohnt. Bei zwei kleinen Kindern brauche man hin und wieder Unterstützung, sagt er. In Berlin hätten sie niemanden gehabt, der mal einspringen kann, wenn eines der Kinder erkrankt.

Das einzige was zum Glück jetzt noch fehlt, sei eine Arbeit für seine Frau, sagt Jens Küster. Sie ist in Berlin noch in einer Personalverwaltung tätig. Der Neu-Miltzower ist sich aber sicher, dass sich über kurz oder lang auch für sie ein passender Job finden wird.

Reinhard Amler

Seit April arbeitet Jens Küster in der Bauverwaltung im Amt Miltzow.   Seite 11 FOTO: R.

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