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Grimmen Von der Hölle in die Leichnamstraße
Vorpommern Grimmen Von der Hölle in die Leichnamstraße
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00:00 26.11.2016

Fünf Jahre sind wir jetzt ein Großkreis. Wobei schon das frühere Nordvorpommern fast so groß wie das Saarland war. Jetzt sind wir noch viel größer. Eigentlich würde es sich anbieten, die Superlative Vorpommern-Rügens mal zusammenzutragen. Oder wenigstens die ungewöhnlichsten Straßennamen. Wenn man sich die Straßennamen anschaut, hat man Vielfalt pur. Die einen Namen erinnern an Berufsgruppen vergangener Zeiten, etwa die Büttelstraße in Ribnitz oder die Böttcherstraße in Stralsund. Die Adresse „Hühnerberg“ in der Hansestadt hat ebenfalls etwas für sich. Auch Plattdütsch hat erfreulich oft Einzug in die Namensgebung gehalten, wenn zum Beispiel in Marlows Ortsteil Dänschenburg „In dei Eck“ gleich neben der Kösterstraat liegt. Einen der skurrilsten Straßennamen gibt es im Semlower Ortsteil Camitz. Dort haben zwei Häuser die Adresse „Zur Hölle“. Wobei – diesen Straßennamen hat Camitz nicht als Alleinstellungsmerkmal, ihn gibt es auch in Hameln und Schweinfurt. Schräge Straßennamen hat auch Grimmen mit der Kleinen Leichnamstraße zu bieten. Was übrigens nicht mit Skeletten zu tun hat, die dort gefunden wurden. Sondern mit der Kapelle zum Heiligen Leichnam, die früher hier stand.

OZ

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