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Grimmen Wanderer trotzen Sturm und Hagel
Vorpommern Grimmen Wanderer trotzen Sturm und Hagel
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00:00 24.04.2017
Gemütlich geht es auf dem Weg zum Nehringer Graureiher durch das Dörfchen Rodde. FOTO (2): ALMUT JAEKEL

Etwa 3000 Teilnehmer stiefelten in den zurückliegenden Jahren im Frühjahr beim Grimmener „Trimm Trab in den Frühling“ in die vorpommersche Landschaft oder schwangen sich aufs Fahrrad. Seit 26 Jahren gibt es diesen Freizeitsporttermin in Grimmen – organisiert vom Kreissportbund und von den Akteuren Walter Scholz und Rüdiger Stromeyer.

Trimm Trab in den Frühling aufgrund des Wetters mit weniger Teilnehmern

„In diesem Jahr befürchteten wir schon, dass der Trimm Trab ausfallen muss“, berichtete Walter Scholz am Zielort Nehringen vom Start am Sonnabendmorgen. Denn pünktlich beim Start in Grimmen stürmte es nicht nur richtig, sondern es hagelte auch. Doch dann ließ der Niederschlag nach und die immerhin doch noch gut 40 Männer, Frauen und Kinder wanderten und radelten ins Trebeltal. Das waren allerdings weitaus weniger als beim Teilnehmerrekord mit 110 Wanderlustigen im Vorjahr. „Sehr schön ist jedoch, dass in diesem Jahr recht viele Kinder dabei waren“, sagte Walter Scholz. Denn es sei doch recht schwierig, auch jüngere Menschen von solchen Veranstaltungen zu überzeugen.

„Die Wanderer fuhren erst einmal Bus bis Bassendorf“, erklärte Scholz. Von dort aus ging es über gut fünf Kilometer bis ins historische Nehringen, wo am Jugendgästehaus Graureiher mit Gegrilltem und Kuchen nicht nur ein Imbiss vorbereitet war und die traditionelle Tombola auf die Teilnehmer wartete. Zusätzlich sorgte der Nehringer Klaus Bergemann mit einer Führung durch die St.-Andreas-Kirche für viele Informationen über den Ort, die Kirche und deren Historie. Und einen Abstecher zur geschichtsträchtigen Brücke über die Trebel, die einst die Ländergrenzen Mecklenburg und Vorpommern darstellte, ließen sich die meisten auch nicht entgehen.

23 Kilometer hatten die Radfahrer von Grimmen aus über Strelow, Turow, Glewitz, Langenfelde bis zu meistern. Meist bei Gegenwind. „Das war heute sehr beschwerlich“, sagten sie einhellig kurz vor dem Etappenziel und traten für die letzten Kilometer noch mal richtig in die Pedale.

Die Wanderer – sie alle hatten sich aufgrund des Wetters für die kürzere 5-Kilometer-Strecke entschiedenen – schmausten derweil schon am Gästehaus . „Die Strecke war gut zu marschieren, der Wind kam meist von hinten, und so waren wir eine gute Stunde unterwegs“, resümierte beispielsweise Erika Lemke aus Griebenow, seit Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Rudi eine treue Teilnehmerin. Den weitesten Anfahrtsweg zur Veranstaltung hatte auch in diesem Jahr Doreen Rydzewski aus Neumünster. „Wenn es arbeitsmäßig passt, bin ich dabei“, sagte die gebürtige Grimmenerin, die mit ihrer Schwester Britta und deren Sohn Maik unterwegs war. Auch diese beiden Frauen fanden die Wanderstrecke in diesem Jahr besonders schön, weil kaum befahrene Straßen zu bewältigen waren, sondern schöne Landwege von den Organisatoren ausgewählt worden waren. Und da es unterwegs wider Erwarten dann doch nicht regnete, hätten sie sich ruhig für die 8-Kilometer-Strecke ab Fäsekow entscheiden sollen, bedauerte Doreen Rydzewski am Ziel. Gerne wäre sie noch etwas weiter gelaufen. Familie Hanff ist neuerdings in Zarrentin zu Hause und wohnte jahrelang in Stralsund. Für sie sei es deshalb besonders schön, auf diese Weise ihr neues Zuhause kennen zu lernen.

Ziel Nehringen

Nur 40 Teilnehmer verzeichneten die Organisatoren des Trimm-Trab in den Frühling in diesem Jahr – wohl aufgrund des schlechten Wetters.

Die Tour führte die Wanderer und Radfahrer nach Nehringen zum Jugendgästehaus Graureiher.

23 Kilometer lang war die Radstrecke, fünf Kilometer waren die Wanderer – von Bassendorf über Dorow nach Nehringen – unterwegs.

Teilnehmerin mit dem weitesten Anreiseweg war die gebürtige Grimmenerin Doreen Rydzewski aus Neumünster.

Almut Jaekel

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