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Grimmen Wandmalereien beeindrucken
Vorpommern Grimmen Wandmalereien beeindrucken
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00:00 13.07.2018
Wandmalerei mit dem Motiv der Heiligen Drei Könige in der Pfarrkirche Sankt Margarethe in Glewitz.
Glewitz

In Norddeutschland einmalig ist die ausführliche Darstellung der Margarethenlegende in der Kirche in Glewitz. Sie feiert – ebenso wie das Dorf – in diesem Jahr ihre Ersterwähnung vor 725 Jahren mit dem Margarethenfest.

Am Sonntag (22. Juli) lädt Pastor Rolf Kneißl zum Gottesdienst mit dem Medrower Posaunenchor und anschließend zu Kaffee und Kuchen in den Pfarrgarten beziehungsweise bei schleichtem Wetter ins Pfarrhaus ein.

Ein Blick in die Kirche lohnt sich jederzeit. Zeit sollte man sich dafür nehmen, hält das Gotteshaus doch einiges Sehenswertes bereit. Wie die Wandmalereien. „Wie in einem mittelalterlichen Comic werden Geschichten aus dem Leben Jesu und Heiligenlegenden erzählt“, heißt es auf einem Aushang im Schaukasten am Eingangsportal zum Friedhof. Erst 1995 wurden bei Restaurierungsarbeiten, die im Jahr 2000 abgeschlossen wurden, die vor über 600 Jahren gemalten Wandbilder wieder entdeckt – die Margarethengeschichte in 31 Bildern, die Anbetung der Heiligen Drei Könige oder die „Legende von den drei Lebenden und den drei Toten“, die äußerst selten dargestellt wird. Art, Umfang und Erhaltungszustand machen die Kirche „Sankt Margarethe“ zu einem bedeutenden Baudenkmal.

Im Turm, der 1984 aufgrund von Bauschäden teilweise abgenommen werden musste, hingen ursprünglich drei Glocken. Mittlerweile ist es nur noch eine. Diese aber zählt zu den ältesten in Vorpommern. Sie stammt aus den Jahren um 1375.

OZ

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