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Grimmen Weihnachtskrippen aus Deutschland zu sehen
Vorpommern Grimmen Weihnachtskrippen aus Deutschland zu sehen
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10:24 28.11.2018
Christine Ruppert mit Teilen der Weihnachtskrippe von Familie Pfaffenholz. Zum Weihnachtsmarkt in dieser Woche soll ein Schaufenster der Ratsapotheke damit dekoriert sein. Quelle: Almut Jaekel
Grimmen

Mehr als 70 Weihnachtskrippen sind in der nächsten Woche in der Grimmener Marienkirche zu sehen. Doch anders als bei den Expositionen der vergangenen Jahre – die Ausstellung gibt es bereits zum 12. Mal – sind diesmal nicht traditionelle Krippen aus aller Welt, sondern hauptsächlich aus Deutschland dabei. Etwa 50 steuert Dorothea Wenzel bei, die schon seit weit mehr als 50 Jahren Krippen sammelt, etwa 20 kommen von Hans-Joachim und Christel Paffenholz, einige sind Leihgaben.

„Wir habe viele Helfer, die uns unterstützen, damit wir die Ausstellung organisieren können“, sagen die beiden Frauen, bei denen in diesem Jahr die Hauptverantwortung liegt. Einige der Ausstellungsstücke werden erstmals zu sehen sein, andere werden nur in ein anderes, neues Licht gerückt. „Wir haben langjährige Besucher die felsenfest davon überzeugt sind, eine bestimmte Krippe zum ersten Mal zu sehne. Dabei können sie sie nur unter einem anderen Blickwinkel betrachten“, erzählt Christel Paffenholz.

Ursprünglich fand die Krippenausstellung immer parallel zum Grimmener Weihnachtsmarkt statt. „Wenn der – wie auch in diesem Jahr aber schon vor dem ersten Advent beginnt – passt das nicht in unser Konzept“, erklärt Christel Paffenholz, warum die Ausstellung eine Woche später zu sehen sein wird. Sie beginnt dann auch erst am Freitag, wird aber bis einschließlich Sonntag, an dem auch der Gottesdienst in der Kirche geplant ist, geöffnet sein.

„Wir hatten aufgrund dessen, dass wir nicht parallel zum Weihnachtsmarkt öffneten, im vergangenen Jahr wohl etwas weniger Besucher“, schätzt Dorothea Wenzel ein. Die hätten die Ausstellung aber jeweils länger genossen, auch die einzelnen Gespräche mit den Gästen seien intensiver gewesen. Es gebe durchaus Stammgäste der Grimmener Krippenausstellung, auch von weiter her kommen wie aus Neubrandenburg oder Rügen, ergänzt Christel Paffenholz.

Dorothea Wenzel muss noch auswählen, welche ihrer zahlreichen Krippen sie ausstellen wird. „Wir haben sehr viele aus aller Welt, aber in diesem Jahr stehen ja die deutschen im Mittelpunkt“, sagt sie. Im Haus der Familie Paffenholz finden sich viele polnische Weihnachtskrippen, aber auch Exemplare aus dem Erzgebirge. Christel Paffenholz: „Wir zeigen in der Kirche auch zwei Krippen direkt aus Grimmen, eine beispielsweise wurde von Gisela Krüger getöpfert.“ Auch ein Bügelbaum aus dem Fundus des Heimatmuseums wird zu sehen sein, ein zweiter stammt aus Steinhagen. Zwei aus Speckstein gefertigte Krippen der Grimmenerin Alicia Erdmann ergänzen die Ausstellung. Eine Leihgabe aus Olivenbaumholz stammt außerdem von Bischof Hans-Jürgen Abromeit. „Bei einigen Besuchern werden Erinnerungen wach werden“, vermutet Christel Paffenholz. Denn viele der Schwippbögen, Laubsägearbeiten und Räuchermännchen stammen aus DDR-Zeiten.

Programm zur Ausstellung

Eröffnet wird am Freitag, dem 7. Dezember, 10 Uhr mit Kita-Kindern. 12 Uhr Kerzenziehen und Basteln, 15 Uhr Weihnachtslieder, 16.15 Uhr Orgelmusik und Orgelführung, 17.45 Uhr musikalisches Abendgebet, 19 Uhr Posaunenchor.

Am Sonnabend öffnet die Ausstellung um 11 Uhr mit Schattenspiel, Krippenbau und Musik. Kerzenziehen, Basteln (12 Uhr), Adventsliedersingen (16 Uhr und ein musikalisches Abendgebet sind geplant.

Am Sonntag wird um 10 Uhr zum Gottesdienst eingeladen, die Ausstellung öffnet um 11 Uhr. Um 16 Uhr gibt es das Abschlusssingen und die Kerzen werden ausgeblasen.

Auch die Ratsapotheke in Kirchennähe ist wieder entsprechend dekoriert - mit einer Weihnachtskrippe aus dem Fundus der Familie Paffenholz. Ein Exemplar, das die der Pole Stanislaw Suska, der Maurer bei Danzig ist und aus einer alten Holzschnitzerfamilie stammt, gefertigt hat.

Doch nicht nur zu gucken gibt es bei der Ausstellung. Es wird gesungen, gebastelt, das traditionelle Kerzenziehen wird angeboten, es gibt Orgel- und Posaunenmusik und auch eine Orgelführung.

Almut Jaekel

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