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Grimmen Weiterer Zugang aus Süden zum Wasserturm
Vorpommern Grimmen Weiterer Zugang aus Süden zum Wasserturm
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06:36 13.09.2013
Heike Hübner zeigt von der Westtreppe aus, wo der neue Zugang zum Turm zwischen den Wohngebäuden entstehen wird. Quelle: Almut Jaekel

Künftig sollen den Besuchern am Grimmener Wasserturm noch mehr freie Flächen zur Verfügung stehen. Südlich des Wahrzeichens wird von der Greifswalder Straße aus eine Zufahrt gebaut, dort entstehen Ruhe- und Erholungsfläche, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Autos, Grünflächen, Flächen für Veranstaltungen sowie eine weitere Treppe zur Turmeingangsplattform.

„Wir haben als Stadt bereits vor zwei Jahren die Grundstücke erworben, um städtebauliche Missstände zu beseitigen“, sagt Heike Hübner, Chefin des Bauamtes, bei einem Vor-Ort-Termin. Gebäude seien bereits abgerissen worden. Der Wasserturm soll künftig per Rad oder Pkw von der Greifswalder Straße aus erreichbar sein — ein weiterer Zugang von dort zum Wasserturm-Gelände wird jetzt zwischen zwei Wohnhäusern geschaffen. Die Sadtvertreter stimmten in der vorigen Woche diesen Plänen zu. „Mit den Anwohnern haben wir über die Veränderungen gesprochen“, sagt Heike Hübner. Als Sichtschutz zu ihren Grundstücken sind eine Schutzwand sowie eine Hecke vorgesehen.

Direkt angrenzend an den Fußweg an der Greifswalder Straße soll eine Sitzbank zum Verweilen einladen, Fahrradständer und Informationstafeln sind geplant. Angrenzend entstehen drei Pkw-Stellplätze — einer davon behindertengerecht. An diese Parkfläche schließt sich eine Aufenthaltsfläche an, die durch eine Metalltreppe mit dem Wasserturm verbunden sein wird. „Diese südliche Treppe wird ähnlich wie die in Richtung Greifswalder Tor gestaltet“, sagt Heike Hübner. Bäume, Rabatten, Bänke und Sträucher sollen diesem Bereich eine Parkatmosphäre verleihen, heißt es in den Bauplänen. Heike Hübner:

„Die Böschung des Turmhügels sichern wir mit Stützwänden und bepflanzen sie.“

Wenn diese Maßnahme im nächsten Jahr beendet sein wird, ist die Flächengestaltung rings um den Wasserturm für die Stadt abgeschlossen, war von der Baumamtschefin zu erfahren. „Die Freiflächen an der Langen Straße lassen wir zunächst, wie sie sind“ , sagt sie und macht darauf aufmerksam, dass es sich später anbieten könne, dort vielleicht ein Café oder ähnliches zu etablieren. „Wir haben uns das Grundstück als Stadt gesichert, um reagieren zu können“, betont Heike Hübner.

240 000 Euro kostet die Umgestaltung des südlichen Wasserturmbereichs. Finanziert wird das Ganze im Rahmen der Städtebauförderung. Baubeginn soll möglichst noch in diesem Jahr sein.

„Veranstaltungen, die am Turm stattfinden, werden von der Bautätigkeit nicht eingeschränkt“, verspricht die Verwaltungsmitarbeiterin. Ursula Voß vom Grimmener Wasserturmaktiv, das regelmäßig Besucher zu Veranstaltungen in und an den Turm einlädt, freut das. „Und natürlich ist es sehr schön, wenn Stellplätze für Fahrräder und Pkw entstehen“, sagt sie. Bisher sei es auch ungünstig gewesen, dass Besucher — egal ob Touristen, die die Aussicht vom Turm genießen möchten, oder Veranstaltungsgäste — erst eine Runde drehen mussten, um zum Turm zu gelangen. „Mit dem direkten Zugang von der Greifswalder Straße können wir in Zukunft bestimmt noch mehr Gäste anlocken“, sagt Ursula Voß.

32,5 Meter hoch
1933 wurde der Wasserturm in Betrieb genommen, in den 60er-Jahren stillgelegt. Heute gibt es im 32,5 Meter hohen Gebäude die Stadtinformation, Ausstellungen, ein Trauzimmer und eine Aussichtsebene.

Almut Jaekel

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