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Edis baut neue Trasse für Stromanschluss

Stralsund Edis baut neue Trasse für Stromanschluss

Als Grund werden Bedürfnisse eines Stralsunder Unternehmens genannt / Braumanufaktur räumt ein, dass Wünsche berücksichtigt wurden, aber nicht Anlass sind

Stralsund. Der regionale Energienetzbetreiber Edis AG baut bis Ende Juni den Hochspannungsanschluss der Hansestadt um. Die Arbeiten haben im Bereich der Greifswalder Chaussee bereits in dieser Woche begonnen. Konkret handelt es sich um die 110-Kilovolt-Leitung zwischen dem großen Umspannwerk im Gewerbegebiet Lüdershagen und dem kleineren an der Greifswalder Chaussee/Franzenshöhe, von dem aus der Strom in das Netz der Stadtwerke Stralsund eingespeist wird.

Über den Grund der Arbeiten gibt es allerdings recht nebulöse Angaben. Laut Edis-Sprecher Michael Elsholtz geht es einzig und allein um die Befriedigung des Wunsches eines ortsansässigen Betriebes, der nicht genannt werden will.

Nach der OZ vorliegenden Informationen handelt es sich dabei um die Störtebeker Braumanufaktur. Elisa Preuß, in der Brauerei zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, räumte ein, dass Befindlichkeiten ihrer Firma bei der Verlegung der Hochspannungsleitung zwar berücksichtigt würden, nicht aber Anlass für die Bauarbeiten seien. Es gebe auch keinen direkten Zusammenhang mit der aktuellen Erweiterung der Braumanufaktur. Fest steht allerdings: Mindestens einer der Masten der jetzigen Hochspannungsleitung steht in dem Bereich östlich des Betriebsgeländes, wo das neue Logistikzentrum der Brauerei gebaut werden soll.

In der Edis-Pressemitteilung heißt es dazu wörtlich: „An der Greifswalder Chaussee wird die Trassenführung der bestehenden 110-kV-Freileitung abgeändert und den Wünschen und Bedürfnissen eines ortsansässigen Unternehmens angepasst.“ Wer den Umbau bezahlt, erklärte die Edis nicht. Elisa Preuß betonte, dass es nicht die Braumanufaktur sei.

Das Umspannwerk an der Greifswalder Chaussee soll auch während der Bauarbeiten ohne Unterbrechung mit Strom versorgt werden. Das heißt: Es wird keine Einschränkungen für die Bewohner und Betriebe der Hansestadt geben. Dazu wird eine provisorische Leitung verlegt. Sie ist etwa 500 Meter lang und besteht aus verschiedenen Elementen, wie Kabel, Freileitung und Sonderportal neben der Greifswalder Chaussee.

Noch im April soll mit den Gründungsarbeiten für drei neue Masten sowie mit deren Vormontage begonnen werden. Im Mai folgt der Abbau der alten Masten. Die neuen sollen parallel dazu aufgestellt werden. Nach der Seilmontage soll die Baumaßnahme bereits Mitte Juni beendet werden. Ausgeführt werden die Arbeiten von der LTB Leitungsbau GmbH aus Radebeul in Sachsen, die in Güstrow eine Zweigstelle hat.

Von Jens-Peter Woldt

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Stralsund
Hier kommt der Strom für Stralsund an. Die Leitung zum Umspannwerk an der Greifswalder Chaussee soll verlegt werden.

Als Grund werden Bedürfnisse eines Unternehmens in Stralsund genannt. Die Braumanufaktur räumt ein, das ihre Wünsche bei den Planungen berücksichtigt wurden, aber nicht Anlass für den Umbau sind.

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