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Ein Gehweg entlang der Kreisstraße wird gebaut — bald

Glewitz Ein Gehweg entlang der Kreisstraße wird gebaut — bald

Seit nunmehr zwei Jahren hat die Gemeinde Glewitz im Haushalt das Geld für den 131 Meter langen Fußgängerweg eingeplant

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Um einen Fußgängerweg auf exakt 131 Metern entlang der Kreisstraße "NVP 13" kämpfen die Glewitzer bereits seit zwei Jahren.

Quelle: Anja Krüger

Glewitz. Einen Fußgängerweg hätte die Gemeinde Glewitz gern entlang der Kreisstraße „NVP 13“ von Glewitz in Richtung Grammendorf auf der linken Seite. „Lediglich von der Kreuzung bis zur Arztpraxis“, erläutert Bürgermeister Hartmut Löhrke (CDU). Bereits seit 2014 setzen sich die Gemeindevertreter gemeinsam mit dem Amt Franzburg-Richtenberg dafür ein.

Es sind auf der Strecke schon Menschen zu Schaden gekommen.“Reinhold Krettek, Glewitzer Gemeindevertreter

Genau genommen handelt es sich dabei um rund 131 Meter. „Auf der Kreisstraße dürfen Fahrzeuge 70 Kilometer pro Stunde fahren. Wollen die Leute zum Arzt, müssen sie entlang dieser Straße gehen. Das ist gefährlich“, verdeutlicht das Glewitzer Gemeindeoberhaupt. „Und es sind auch schon Menschen dort zu Schaden gekommen“, wird Gemeindevertreter Reinhold Krettek noch deutlicher.

Was einfach und vor allem notwendig klingt, barg anscheinend zahlreiche Hürden, die genommen werden mussten. „Vom Landkreis bekamen wir zunächst die Auflage, den Weg von einem Ingenieurbüro planen zu lassen. Bedeutet, dass auch der Denkmal- und Umweltschutz sowie der Wasser- und Bodenverband ihre Zustimmung geben mussten“, berichtet Ruth Düsing vom Bauamt.

Auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung war die Freude nun groß. Die Baugenehmigung vom Landkreis lag vor. Endlich! Nachdem die Gemeinde das Geld dafür bereits im Haushalt 2014 und 2015 eingeplant hatte. Gebaut werden darf dennoch noch nicht. „Der Leiter der Grimmener Straßenmeisterei, Herr Denker, hat noch Einwände, wegen des Wegweisers und der Regenentwässerung“, dämpft Löhrke die Freude.

Frank Denker aber zeigt sich nun bestrebt, für beide Sachen eine schnelle Lösung zu finden. „Ich habe mit dem Ingenieurbüro gesprochen, dass die Vorwegweiser erstmal außer Acht gelassen werden können“, berichtet der Chef der Grimmener Straßenmeisterei. Diese müssten erneuert werden, erklärt er, warum diese zunächst den Bau des Gehweges aufgehalten hätten. „Wir haben uns so geeinigt, dass, wenn gebaut wird, provisorisch Schilder aufgestellt werden und die neuen dann im Nachhinein“, berichtet er. Das Problem der Regenentwässerung wollen Denker und der Ingenieur übermorgen vor Ort besprechen. „Ich hoffe, dass wir dann auch schon am Freitag eine gemeinsame Lösung finden“, sagt Denker.

Damit könne dann die Ausschreibung für die Durchführung des Bauvorhabens erfolgen. „Und perspektivisch in den Sommerferien mit dem Bau begonnen werden“, meint Frank Denker.

 

Von Anja Krüger

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