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Großbaustelle Kirch Baggendorf

Kirch Baggendorf Großbaustelle Kirch Baggendorf

Gestern begann die Montage sogenannter Überlaufsteine im Schwimmbad / Zur neuen Saison soll alles fertig sein

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Josef Buras ist einer von sechs Monteuren, die seit gestern auf genau 147 Metern sogenannte Überlaufsteine rund um das Schwimmbecken in Kirch Baggendorf verlegen. Die Steine sind spezialbeschichtet und kommen aus Eppstein im Taunus.

Quelle: Fotos: Reinhard Amler

Kirch Baggendorf. Ein großes Rad wird momentan in Kirch Baggendorf gedreht. Denn 1,2 Millionen Euro werden hier ins Schwimmbad verbaut, obwohl die Gemeinde Gransebieth nur 612 Einwohner zählt und es im Umkreis von nicht einmal 20 Kilometern, in Grimmen und Franzburg, weitere zwei Freibäder gibt. Gransebieths Bürgermeisterin Ute Lachmann (CDU) ist sich natürlich dessen bewusst, dennoch war der Erhalt des aus tiefsten DDR-Zeiten stammenden Freibades in der Gemeinde unbedingt gewollt „Es muss gelingen, Kirch Baggendorf künftig auch als touristischen Anziehungspunkt für die Region interessant zu machen“, sagt Ute Lachmann.

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Gestern begann die Montage sogenannter Überlaufsteine im Schwimmbad / Zur neuen Saison soll alles fertig sein

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Darauf läuft das Konzept hinaus, das gegenwärtig umgesetzt wird. Neben der Grundinstandsetzung des stark sanierungsbedürftigen 50 mal 30 Meter großen Schwimmbeckens wird auch ein Infopoint errichtet.

In ihm sollen nicht nur die Rettungsschwimmer der DLRG künftig ihre Räume haben, dort wird sich auch eine Auskunftsstelle für Radtouristen befinden.

Die Bauarbeiten, die nach Saisonschluss im September begannen, liegen voll im Plan. „Wir freuen uns, dass das Wetter bislang so gut mitspielt“, sagt die Bürgermeisterin.

Gestern begann die Verlegung sogenannter Überlaufsteine auf 147 Metern rund ums Becken. Sie sollen überlaufendes Wasser aufnehmen. Die Steine sind folienbeschichtet und kommen von weither. „Aus Eppstein im Taunus“, berichtet Jens Reinhardt, Juniorchef einer Firma, die sich auf die Herstellung und das Verlegen solcher Bauteile spezialisiert hat. Sechs Tage, rechnet er, werden seine sechs Leute in Kirch Baggendorf zu tun haben. Sie sind deutschlandweit im Einsatz, waren auch schon in Stralsund und auf Usedom.

Sind die Steine verlegt, werden Stehstufen montiert. Das sind jene Absätze, die den Schwimmern am Beckenrand Halt geben. Danach wird das Becken dann mit neuer Folie bespannt. Dies kann aber erst 2017 passieren. „Wir brauchen dafür 18 Grad Celsius Lufttemperatur“, erklärt die Bürgermeisterin. Sie geht davon aus, dass die Folie deshalb erst im April kommen kann. Das ist dann aber auch schon höchste Eisenbahn, denn zum 1. Juni soll das Schwimmbad wieder öffnen. Ebenfalls im Bau ist hier derzeit ein neun mal fünf Meter großer Rohwasserspeicher. Er sorgt künftig dafür, dass aus dem Schwimmbecken austretendes Wasser wieder gesammelt, aufbereitet nachgepumpt werden kann. Damit ist eine Cuxhavener Firma beschäftigt. Auch sie liegt im Plan, ebenso wie der Bau des Infopoints. Hier sollen noch diese Woche die Außenarbeiten beginnen.

Die 1,2 Millionen Baukosten für Schwimmbad und Infopoint stammen übrigens aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) hatte sie zum Richtfest am 29.

Juli übergeben. Es war übrigens das erste Richtfest, das in Kirch Baggendorf nach etwa 30 Jahren wieder gefeiert werden konnte, meinte die Bürgermeisterin.

Das Freibad

Das Schwimmbad Kirch Baggendorf misst 35 mal 50 Meter und ist neben Franzburg und Grimmen noch mit einer 50-Meter-Bahn ausgestattet.

2,5 Millionen Liter Wasser passen ins Becken. Ein Problem in der Vergangenheit war, dass Tausende Liter durch undichte Stellen täglich verloren gingen und nachgefüllt werden mussten.

Die jetzt laufenden Sanierungs- und Neubaumaßnahmen kosten 1,2 Millionen Euro. Die Summe stammt aus dem Topf der Europäischen Union für regionale Entwicklung.

Reinhard Amler

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