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Jetzt stinkt’s nicht mehr nach Diesel: neuer Kran in Neuhof

Neuhof Jetzt stinkt’s nicht mehr nach Diesel: neuer Kran in Neuhof

Investition ist Voraussetzung für Erweiterung der Marina um 50 Plätze

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Dieser neue Kran wurde gestern auf der Marina Neuhof in Betrieb genommen. Auf seiner Spitze gibt es noch einen Top-Kran, der zum Mastziehen eingesetzt wird. FOTOS (2): REINHARD AMLER

Neuhof. Sekt gab es gestern in der Marina Neuhof. Anlass war die Übergabe eines neuen Bootskranes, direkt an der Kaikante. Er kann nun Boote bis zu 20 Tonnen an Land oder ins Wasser hieven, erklärte Rainer Anders von der bauausführenden Firma AHA aus Möser bei Magdeburg.

OZ-Bild

Investition ist Voraussetzung für Erweiterung der Marina um 50 Plätze

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Die nunmehr komplett elektrisch betriebene Anlage, die auf einem Block-Säulenfundament steht, besitzt sogar noch einen Top-Kran, der auf die Spitze montiert wurde. Dieser dient zum Mastziehen und hat zusätzlich noch einmal eine Tragkraft von 1000 Kilogramm, so Anders.

Das Unternehmen ist spezialisiert auf derartige Anlagen. „Etwa 140 Kräne montieren wir pro Jahr europaweit“, sagt der Firmenchef. „Wir fertigen sie in einer Tragkraft, die von 125 Kilogramm bis zu 125 Tonnen reicht.“

„Die Inbetriebnahme des neuen Kranes markierte sozusagen den Abschluss eines ersten Bauabschnittes der geplanten Erweiterung unserer Marina“, informierte Dr. Horst Müller-Neuhof, der geschäftsführende Gesellschafter des Yachthafens. Ende 2017 soll nämlich mit dem weiteren Ausbau begonnen werden.

„Wir planen bis zu 50 weitere Liegeplätze“, sagt er. Denn die Nachfragen würden immer mehr zunehmen. Den nunmehr geplanten Kapazitäten wäre der alte Kran nicht mehr gewachsen gewesen. Deshalb musste etwas Neues her, sagte Müller-Neuhof. Obwohl das aber nicht der alleinige Grund war. Denn der alte Kran, der bis zu 16 Tonnen hievte, sei auch sehr laut gewesen und hätte bei jedem Einsatz für Dieselgestank gesorgt. Viele Gäste und auch die Nachbarn hätten sich dadurch belästigt gefühlt, zumal der Kran nicht nur im Frühjahr und Herbst zum Einsatz kam, sondern wegen notwendiger Reparaturen auch im Sommer.

„Wir hatten unseren Nachbarn schon 2014, als wir die Marina bereits um 39 Liegeplätze erweitert hatten, versprochen, beim Kran etwas zu verändern“, sagt Müller-Neuhof. „Jetzt haben wir dieses Versprechen eingelöst.“

Die Marina Neuhof hat aktuell 170 Liegeplätze. Mit der geplanten Erweiterung kommt sie dann auf 220.

„Wir sind sehr gut ausgelastet und haben viele Nachfragen“, sagt Horst Müller-Neuhof. „Deshalb haben wir uns zu den Investitionen entschlossen.“

In Neuhof gebe es jedes Jahr viele Dauerlieger. Daneben würden aber auch immer neue Gäste den kleinen Yachthafen unweit von Stralsund ansteuern, um hier für ein paar Tage anzulegen. Allein 2016 zählte die Marina 1700 sogenannte Übernachtungs-Gastlieger. „Das Gros dieser Segler kommt aus dem Ostseeraum bis hin nach Schweden. Wir haben aber auch Gäste aus Süddeutschland und der Schweiz und vor allem aus dem Großraum Berlin“, erklärt Müller-Neuhof.

Bald mit 220 Liegeplätzen

170 Liegeplätze besitzt die Marina Neuhof aktuell. 50 weitere sind geplant, weil die Nachfrage sehr hoch ist. 34 Liegeplätze waren 2014 schon einmal dazu gekommen.

Der gestern in Betrieb genommene Kran kann Boote bis zu einer Tragkraft von 20 Tonnen hochhieven. Auf seiner Spitze befindet sich ein weiterer Top-Kran fürs Ziehen der Masten. Seine Tragkraft beträgt noch einmal 1000 Kilogramm.

Die Marina bietet neben den gut ausgestatteten Liegeplätzen auch ein Winterlager, ein überdachtes Mastlager, eine Segelmacherei, einen Yachtservice, einen Kiosk mit Snackangebot sowie das Restaurant „Ziegelhafen“ .

Reinhard Amler

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