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Käsespezialitäten frisch vom Hof

Elmenhorst Käsespezialitäten frisch vom Hof

Tag der offenen Tür an drei Biohöfen entlang der Milch- und Käsestraße

Elmenhorst. Es war der 1. Tag der offenen Tür, zu dem die Höfe entlang der Milch- und Käsestraße einluden. So konnten Besucher auf dem Alten Pfarrhof in Elmenhorst, dem Ziegenhof in Sievertshagen und der Hofkäserei der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenwieden einen Blick hinter die Kulissen werfen und frische Käserei-Produkte probieren und in den Hofläden erwerben.

Elmenhorst

Der „Alte Pfarrhof“ in Elmenhorst wurde besonders von jungen Familien angesteuert. Den Kindern zu zeigen, woher die Milch kommt und was daraus entsteht, scheint mehr ins Bewusstsein zu rücken.

„Wir sehen, dass da ein großes Bedürfnis nach Information ist“, stellte Betriebsleiterin Claudia Resthöft fest. Ihr ging es vor allem darum, aufs Produkt Milch aufmerksam zu machen. Als Betreiberin eines Demeter-Hofes stellt sie selbst höchste Ansprüche an ihre Produkte. Während des Tages der offenen Tür konnten Besucher in die Ställe schauen und sogar ihren eigenen Frischkäse herstellen.

„Es ist einfach toll, was hier entstanden ist“, so der Elmenhorster Uwe Vahl. Er war mit seinen Enkeln gekommen. „Unser Käse schmeckt immer anders, je nach Jahreszeit und Futter. Das finden die Kunden spannend. Und es unterscheidet uns von der Massenware“, erzählt Hof-Mitarbeiterin Anke Thätner, die gemeinsam mit Jeanette Piontek Besucher an der Käsetheke bediente. Sie weiß, dass aus einem Liter Milch nur etwa 200 Gramm Käse entstehen — eine Tatsache, die bislang nicht jedem Verbraucher bekannt war. Die Zeit, die es dann noch bis zum fertigen Endprodukt Käse, Quark oder Joghurt benötige, rechtfertige die Preise für frische Milchprodukte.

Sievertshagen

Seit einer Woche gibt es wieder den leckeren Frischkäse vom Ziegenhof in Sievertshagen. Sieben bewährte Frischkäsezubereitungen und Quark bietet Hofbesitzerin Margot Stühle hier an.

„Heute dürfen die Leute wirklich mal in die Käserei hinein. Das ist schon etwas Besonderes“, erzählt die Ziegenbäuerin. Zudem gab es bei ihr Ziegenbratwurst vom Grill. „Die schmeckt ja hervorragend.

Das hätte ich nicht gedacht. Ich gebe zu, ich war etwas skeptisch. Zu Unrecht“, stellte Willi Strahl aus Sagard von der Insel Rügen fest. Und weil die Wurst so gut schmeckte, gönnte er sich noch eine zweite. Auf dem Hof helfen derzeit zwei Schülerpraktikanten aus. „Die Ziegen sind lustig und die Arbeit hier macht Spaß. Wir helfen überall, es ist sehr abwechslungsreich“, berichtete Mirko Hangert aus Itzehoe von der dortigen Waldorf-Schule nach zwei Wochen seines Landbaupraktikums.

Hohenwieden

„Man isst bewusster Käse und schätzt das Produkt um so mehr“, stellte Bundesfreiwilligendienstler (Bufdi) Ruven Kraus fest. Seit September arbeitet er in der Käserei in der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenwieden. „Wer von sich kann später einmal behaupten, dass er Käse machen kann. Das ist eine gute Erfahrung hier in Hohenwieden. Überhaupt, das ist einfach Klasse hier“, lobte der junge Mann aus Tübingen die Veranstaltung. Am Sonntag stand er hinter der Käsetheke und erklärte den Gästen die Verarbeitungsschritte. Denn in die eigentlichen Produktionsräume durften die Besucher nicht schauen.

Karin Rösicke informierte die Besucher über Hofprodukte. Sie habe feststellen können, dass das Bewusstsein für gesunde Ernährung gestiegen ist. „Es kommen viele junge Familien, die sich regelmäßig frische Milch holen“, erzählte sie und wies gleichzeitig darauf hin, dass Rohmilch unbedingt abgekocht werden muss. 300 bis 400 Liter Milch werden in Hohenwieden pro Woche zu Quark, Joghurt, Käse oder Skyr, einem mit Quark oder dickflüssigem Joghurt vergleichbarem Milchprodukt, verarbeitet.

Von Roswitha Pendzinsky

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