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Kartoffeln sind ein Verkaufsschlager

Hohenwieden Kartoffeln sind ein Verkaufsschlager

Gärtnerei und Landwirtschaft verzeichnen einen ertragreichen Sommer. Große Nachfrage gibt‘s für Tomaten.

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Mit dem Roder unterwegs: Auf rund einem Hektar Fläche werden in Hohenwieden Kartoffeln angebaut. Fotos (2): Peter Schlag

Hohenwieden. Langsam tuckert der Kartoffelroder über den Acker von Hohenwieden. Auf dem Förderband erscheinen die ersten Kartoffeln. Sorte Leyla. Die Mitarbeiter der Landwirtschaft in der Dorfgemeinschaft sortieren die Kartoffeln — wobei die Leyla-Exemplare einen optisch guten Eindruck machen. Gut sieht‘s insgesamt auch mit dem Zwischenfazit für die Landwirtschaft in Hohenwieden aus. Die Getreideernte (Gerste, Hafer, Triticale) ist fast abgeschlossen. „Die Heuernte war sehr gut in diesem Jahr“, erzählt Mitarbeiterin Anne Martens. Hohenwieden kann deshalb ausreichend Vorräte bunkern. Wichtig unter anderem für die Käserei, da in Hohenwieden auf das Füttern mit Silage verzichtet wird, stattdessen wird auf „Heumilch“ beim Käsemachen gesetzt. Derzeit erfolgt das Kartoffelroden. Auf etwa einem Hektar Fläche werden in Hohenwieden Kartoffeln angebaut, erzählt Landwirt Hans-Joachim Lutze. Das Produkt ist gefragt: Gerade hat Biofrisch, einer der festen Vertragspartner der Dorfgemeinschaft, 500 Kilogramm Kartoffeln bestellt.

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Mit dem Roder unterwegs: Auf rund einem Hektar Fläche werden in Hohenwieden Kartoffeln angebaut. Fotos (2): Peter Schlag

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Neu im Arbeitsalltag der Landwirtschaft in Hohenwieden ist die Gänsehaltung. 25 Tagesküken hatte man angeschafft, die haben sich inzwischen proper herausgemacht. Es könnte ein Einstieg in den Bereich Biogeflügel sein, erklärt Rolf Martens, Leiter der Werkstätten in Hohenwieden. Zum Winter sollen die Gänse geschlachtet werden — und bei guten Verkäufen könnte die Gänsehaltung ausgebaut werden.

Geschlachtet wird nicht im Dorf. Das erfolgt beim Pommerschen Diakonieverein in Züssow, der eine entsprechende Schlachtung hat.

Große Nachfrage verzeichnet auch die Gärtnerei von Hohenwieden. 13 betreute Mitarbeiter plus drei Betreuer sind hier tätig. Besonders die Tomaten sind ein Verkaufsschlager. Die gibt‘s in der Gärtnerei in ganz verschiedenen Farben und Formen, von der Berner Rose bis zur Sorte Yellow Submarine. „Unser Gurkenjahr ist ein gutes“, schätzt Mitarbeiterin Heike Patzelt ein, was die Gurken anbelangt. Angebaut und angeboten werden aber auch Salate, Bundmöhren, Lauchzwiebeln, Mangold, Paprika und Peperoni sowie Zucchini.

Das Gemüse gibt‘s beispielsweise im Hohenwiedener Hofladen. Aber auch die Wohnhäuser im Dorf werden beliefert.

Werkstätten

1999 wurde die SOS-Dorfgemeinschaft in Hohenwieden eröffnet. Zum Dorf gehören mehrere Werkstattbereiche, unter anderem die Textil- und die Holzwerkstatt. Weitere Bereiche sind die Käserei, die Gärtnerei und die Landwirtschaft.
Neben der Dorfmeisterei gehört auch der Hofladen QUH zu den Arbeitsmöglichkeiten. Sowohl Hofladen als auch Café erfreuen sich speziell an den Wochenenden bei Ausflüglern großer Beliebtheit.

 

Peter Schlag

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