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Küstenradweg: Bis Brandshagen geht’s parallel zur Straße entlang

Stralsund Küstenradweg: Bis Brandshagen geht’s parallel zur Straße entlang

Die Trasse für den nächsten Abschnitt steht jetzt fest / Vom Tisch ist die Variante über den Deviner See / Zunächst erfolgt der Ausbau des Teschenhäger Weges bis zur Pflaster-Allee

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Die Urlauber Mareile und Norbert Riehl aus Dortmund wählten für ihren Radausflug die alte Pflasterstraße zwischen Stralsund und Brandshagen. „Sehr anstrengend. Hier wird man total durchgeschüttelt. Ein Radweg wäre dringend nötig“, sagt Norbert Riehl.

Quelle: Marlies Walther

Stralsund. Die Trasse zur Weiterführung des Ostseeküsten-Radweges von Stralsund/Devin bis nach Brandshagen liegt jetzt fest. Das verkündete der Leiter der Abteilung Straßen und Stadtgrün der Stralsunder Stadtverwaltung, Stephan Bogusch, vor dem Bauausschuss der Bürgerschaft.

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Die Trasse für den nächsten Abschnitt steht jetzt fest / Vom Tisch ist die Variante über den Deviner See / Zunächst erfolgt der Ausbau des Teschenhäger Weges bis zur Pflaster-Allee

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Demnach ist die ursprünglich ins Auge gefasste Variante, den Radweg durch Devin über die Halbinsel Devin, den Deviner See und die Marina Neuhof bis nach Brandshagen zu führen, vom Tisch. Jetzt soll der Weg vom Kurpark über den Teschenhäger Weg bis auf die Brandshäger Straße ausgebaut werden. Von dort soll es dann weiter immer parallel an der alten Kopfsteinpflaster-Allee entlang bis nach Brandshagen gehen.

„Über die Route besteht Klarheit“, sagte Bogusch. Von der Strecke durch das Naturschutzgebiet habe man sich verabschieden müssen, weil „wir dort nicht weitergekommen sind“. Die Greifswalder Succow-Stiftung – eine Stiftung zum Schutz der Natur – ist laut Bogusch einer der Eigentümer der betroffenen Grundstücke, über die der Radweg fühlen sollte. Die Stiftung habe aber keine Zustimmung gegeben. Das hätte bedeutet, die Trasse weiträumiger anzulegen und der Plan, eine Brücke über die engste Stelle des Deviner Sees zu errichten, ging auch nicht mehr auf. Dadurch bekam das Projekt ganz neue Dimensionen. „Wir haben sogar über einen Bootsverkehr zum Transport der Fahrräder nachgedacht“, sagte Bogusch. Am Ende hätte sich das alles aber als zu unwirtschaftlich erwiesen. „Deshalb haben wir diese Variante verworfen“, begründete Bogusch.

Als erstes wird nun – voraussichtlich 2017 – der Bau des nächsten Abschnittes des Küstenradweges vom Kurpark über den Teschenhäger Weg quer über die Felder bis zur Brandshäger Straße erfolgen. „Dafür ist der Förderantrag gestellt“, sagte Bogusch. Es stünden noch Anhörungen von Trägern öffentlicher Belange aus. Wenn dann alle Unterlagen beisammen sind, rechne man mit dem Zuwendungsbescheid, so dass 2017 begonnen werden kann.

Schwieriger gestaltet sich offenbar die Weiterführung parallel zur B 105 bis Brandshagen, wo sich die Stadt mit den Nachbargemeinden abstimmen musste. Direkt auf der Pflaster-Allee könne der neue Radweg nicht angelegt werden, weil die unter Denkmalschutz steht.

„Das heißt, wir müssen neben der Allee bauen. Aber da kommen wir auch durch ein Trinkwasserschutzgebiet“, stellte Bogusch die Schwierigkeiten dar. Die Vorplanungen werden also einige Hürden zu meistern haben, deutete Bogusch an. Dafür müsse nun ebenfalls erst einmal ein Förderantrag gestellt werden. Bei einem Gespräch im Wirtschaftsministerium vor zwei Wochen sei signalisiert worden, dass die Planer mit einer 90-prozentigen Förderung der Untersuchungen rechnen können.

Doch damit sind längst noch nicht alle Messen gelesen. Aufgrund des Investitionsvolumens sei für den Abschnitt des Küstenradweges eine europaweite Ausschreibung nötig. „Wir werden nächstes Jahr intensiv planen. Ob wir tatsächlich schon 2018 mit dem Bau beginnen können, wage ich derzeit nicht zu sagen“, will sich Bogusch terminlich nicht festlegen. Ob es ab Brandshagen dann weiter straßenbegleitend bis Greifswald geht oder die küstennahe Variante gewählt wird, steht offenbar noch nicht fest. Im Februar hatte das Thema in der Gemeindevertretersitzung von Sundhagen eine Rolle gespielt. Bürgermeister Helmut Krüger (CDU) hatte damals betont, dass man mit dem Radweg vor allem auch Touristen ansprechen wolle. Zugleich betonte Krüger aber, dass es Ziel der Gemeinde sei, straßenbegleitende Radwege zu errichten. Anträge gebe es, weil allen klar sei, dass die alte B 96 sich in ihrem jetzigen Zustand nicht zum Radfahren eignet.

Bergen (ots) - Am 17.06.2016, gegen 12:00 Uhr, ereignete sich auf der B 196 kurz vor Bergen ein Verkehrsunfall zwischen einer Fußgängerin und einem Pkw. Die Fußgängerin wurde schwer verletzt.

Der 49-jährige Fahrer eines Pkw Renault befuhr die B 196 aus Richtung B 96 in Richtung Bergen. Auf Höhe des Bahnüberganges der Bahnstrecke Bergen-Putbus befand sich auf der linken Fahrbahnseite eine Fußgängerin. Diese überquerte aus bislang unbekanntem Grund plötzlich die Fahrbahn von links nach rechts. Trotz einer sofortigen Gefahrenbremsung konnte der Renault-Fahrer aus Schleswig-Holstein eine seitliche Kollision mit der Fußgängerin nicht mehr verhindern.

Die 76-jährige Frau aus Bergen stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Sie wurde in ein Krankenhaus nach Greifswald gebracht. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1.000 Euro.

Die B 196 war im Bereich der Unfallstelle für kurze Zeit voll gesperrt. Für die Dauer der Unfallaufnahme erfolgte eine halbseitige Sperrung der Strecke.

Marlies Walther

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