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Land gibt Geld für Busverkehr

Grimmen/Stralsund/Ribnitz-Damgarten/Bergen Land gibt Geld für Busverkehr

Verkehrsminister Christian Pegel brachte der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen einen Fördermittelbescheid von knapp 650000 Euro.

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Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (M.) übergibt den Fördermittelbescheid über 641 786 Euro an Jutta Vollert, kaufmännische Geschäftsführerin der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen und Hubertus Wegner, technischer Geschäftsführer.

Quelle: Almut Jaekel

Grimmen/Stralsund/Ribnitz-Damgarten/Bergen.  641 786 Euro brachte Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, am Montag nach Grimmen. Nicht in bar, sondern als Fördermittelbescheid über diese Summe, den er an Jutta Vollert, kaufmännische Geschäftsführerin der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen und Hubertus Wegner, technischer Geschäftsführer im Unternehmen, übergab. Damit will das Unternehmen investieren, um den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern.

Bereits 2014 fusionierten die damals drei Verkehrsbetriebe im Landkreis Vorpommern-Rügen zur VVR. „Jetzt sollen mögliche Synergien noch besser genutzt werden“, wünscht sich der Minister. Insgesamt werden in das Projekt, dass sowohl Tarife als auch das Streckennetz und Fahrgastinformationen vereinheitlichen soll, 1,6 Millionen Euro gesteckt, erklärt Pegel.

„Gestartet wird mit dem einheitlichen Tarifsystem ab 1.1. 2017“, informiert Karsten Bööck, bei dem die Fäden für das Projekt zusammenlaufen. Jetzt laufen die Ausschreibungen, im September rechnet Bööck mit neuen Rechnern als Voraussetzung für die neuen Systeme. „Das alles muss aber noch durch die Gremien Aufsichtsrat, Gesellschafterversammlung und Kreistag“, gibt die kaufmännische Geschäftsführerin Jutta Vollert zu bedenken.

Das neue System werde ab Januar zunächst in Stralsund eingeführt, Ende des Sommers 2017 komme Rügen dazu und zuletzt zum Jahresende der restliche Landkreis. Der einheitliche Tarif auf der Grundlage neuer Technik sei aber nur der erste Schritt. Als zweites werden die Fahrdienstpläne vereinheitlicht. Dafür müsse man einheitliche Datengrundlagen haben und gleich ausgestattete Busse.

Almut Jaekel

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