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Pommerndreieck wird weiter erschlossen

Grimmen Pommerndreieck wird weiter erschlossen

Radwege, Erschließungsstraße und neue Firma an der A20 - am Pommerndreieck bei Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) geht es weiter voran.

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Das Pommerndreieck soll weiter erschlossen werden.

Quelle: Anja Krüger

Grimmen. Noch gleicht das Gelände hinter der Tankstelle am Pommerndreieck einer Mondlandschaft. Wo jetzt noch ein Bagger einsam auf einem Erdhügel steht - dort entsteht ein riesiges Regenwasserrückhaltebecken - rücken in naher Zukunft weitere Bauarbeiter und Maschinen an. Zum einen steckt die Hamburger Firma Akku Sys in den Startlöchern, um dort ihren Gewerbestandort zu errichten. In der Gemeinde Süderholz freut man sich auf die kommenden Monate, da dort weitere Gewerbeflächen zur Vermarktung erschlossen werden. Und auch für die Kunden, die per pedes oder per Rad ins Gewerbegebiet kommen, wird es eine Verbesserung geben.„Innerhalb dieses zweiten Bauabschnittes werden zusätzlich von der Bundesstraße aus beidseitig Radwege ins Gewerbegebiet gebaut“, informiert Süderholz’ Bürgermeister Alexander Benkert (CDU). Bis gestern liefen die Ausschreibungen für den zweiten Bauabschnitt am Pommerndreieck. Sowohl eine 400 Meter lange Straße, die ab Höhe Kaufhaus Stolz weiter ins Gewerbegebiet führt, die Radwege und ein Kreisverkehr sowie weitere Ver- und Entsorgungsleitungen umfasste die Ausschreibung.

15 Hektar für Neuansiedlungen

Die Kosten für den Ausbau betragen 2,2 Millionen Euro. Neben dem Wirtschaftsministerium, das das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ mit rund 1,8 Millionen Euro unterstützt, mindern zusätzlich rund 170000 Euro aus dem Kofinanzierungsprogramm die finanzielle Belastung der Gemeinde. „Etwa 10 bis 15 Hektar stehen dann am Standort Pommerndreieck für Neuansiedlungen zur Verfügung“, berichtet das Gemeindeoberhaupt. Er rechne damit, im Mai die Arbeiten vergeben zu können. „Ich gehe davon aus, dass Ende des Jahres dann der zweite Bauabschnitt abgeschlossen ist“, sagt er.

Anfang des kommenden Jahres könne die Gemeinde dann wieder Gewerbeflächen an dem Standort direkt an der Autobahn anbieten. „Nachfragen gibt es immer wieder, noch müssen wir die Interessenten vertrösten.“

Für die Firma Akku Sys Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH, die aus Richtung Bundesstraße hinter der Tankstelle ein Produktions- und Logistikzentrum errichten wird, wurde seitens der Gemeinde zunächst eine Baustraße, eine Art Schotterweg, gebaut.

20 Arbeitsplätze sollen geschaffen werden

Bereits im August des vergangenen Jahres erfolgte der erste Spatenstich für die Neuansiedlung. „Wir müssen wachsen, wir platzen an unserem jetzigen Standort in Hamburg aus allen Nähten“, begründete Akku Sys-Geschäftsführer Björn Nowosadtko den Neubau.

13000 Quadratmeter Fläche hat die Firma am Pommerndreieck erworben - mit der Option auf weitere 6000 Quadratmeter. „Im ersten Bauabschnitt bauen wir eine Halle mit 3500 Quadratmetern“, berichtete Nowosadtko beim ersten Spatenstich. Mindestens 20 Arbeitsplätze will das Unternehmen schaffen und am Pommerndreieck so genannte Akku-Packs anbieten und Gabelstapler-Batterien selbst produzieren.

Akku Sys und der Standort Pommerndreieck

Die Akku Sys Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH wurde 2008 gegründet - damals auf 200 Quadratmetern in einem Kellergewölbe in Hamburg. 2011 wurde in Hamburg auf 2000 Quadratmetern neu gebaut.

13000 Quadratmeter Fläche hat die Firma am Pommerndreieck erworben - mit der Option auf weitere 6000 Quadratmeter.

Eine Halle mit 3500 Quadratmetern soll im ersten Bauabschnitt gebaut werden.

Am Pommerndreieck will die Firma so genannte Akku-Packs anbieten und Gabelstapler-Batterien selbst produzieren.

Mindestens 20 Arbeitsplätze sollen zusätzlich entstehen.

Am Standort Pommerndreieck gibt es derzeit rund 100 Arbeitsplätze.

Die Unternehmen Biosanica, Kaufhaus Stolz und jetzt die Firma Akku Sys sind ansässig. Eine Tankstelle und ein Mc Donald‘s gehören dazu Eine Erschließungsstraße mit einem weiteren Kreisverkehr sowie Radwege werden im zweiten Bauabschnitt gebaut. 2,2 Millionen Euro kostet das Vorhaben, das vom Land gefördert wird.

Claudia Noatnick

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Am Pommerndreieck soll bald wieder gebaut werden. Neben einer Erschließungsstraße und einem weiteren Kreisverkehr sollen innerhalb dieses Bauabschnittes auch Radwege von der B 194 ins Gewerbegebiet an der A20 führen.

Radwege, Erschließungsstraße und neue Firma an der A20

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