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Richtfest und viel Geld für farbiges Glas

Grimmen/Kirch Baggendorf Richtfest und viel Geld für farbiges Glas

Kirch Baggendorf bekommt einen Info-Point / Grimmen lässt Kirchenfenster gestalten

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Prost! Christian Kaczke von der Zimmerei Sander GmbH aus Elmenhorst, Bürgermeisterin Ute Lachmann (CDU) und Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) stoßen aufs Richtfest an.

Quelle: Reinhard Amler

Grimmen/Kirch Baggendorf. In der Region regnet es derzeit Förderbescheide. Konnte sich jüngst die Süderholzer Feuerwehr über einen Bewilligungsbescheid aus der Sonderbedarfszuweisung des Landes freuen – sie wollen sich ein neues Löschgruppenfahrzeug anschaffen – waren es gestern die Gransebiether Bürgermeisterin Ute Lachmann (CDU) sowie Grimmens Pastor Wolfgang Schmidt und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Grund: Harry Glawe (CDU), Landesminister für Wirtschaft, Bau und Tourismus, überbrachte auch ihnen Förderzusagen.

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Kirch Baggendorf bekommt einen Info-Point / Grimmen lässt Kirchenfenster gestalten

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In Grimmen können nun vier weitere Fenster der Kirche St. Marien restauriert werden. Bereits vor zwei Jahren wurden drei der insgesamt sieben Fenster des Chorraumes umfassend aufgearbeitet. Die zuvor schmucklosen Fenster erhielten eine Bleibuntverglasung. „Wir haben dazu eine Neukonzeption der farblichen Gestaltung erstellt, welche sich an den noch wenigen erhaltenen mittelalterlichen Malereien im Chorraum der Kirche orientiert“, erzählt Pastor Wolfgang Schmidt. Für den farblichen Entwurf zeichnete der in MV ansässige Künstler Thomas Kuzio verantwortlich.

Schmidt freut sich, dass nun auch die übrigen vier Fenster dank der Geldzuwendung saniert werden können. Und das ist auch dringend notwendig: Rahmen sowie Fenster seien marode. Der Rost fräse an den Verstrebungen, Fäulnis müsse beseitigt, die Rippen verputzt und stabilisiert, Löcher in den Scheiben ebenfalls beseitigt werden. Glawe freut sich, dass es mit den Restaurierungsarbeiten an dem kulturhistorisch wertvollen Gebäude weitergehen kann. Der Dachstuhl wurde bereits saniert, ebenso die Sakristei. „Ich habe mich jetzt entschlossen, ein wenig mehr Geld zu geben, um auch die Arbeiten an den restlichen vier Fenstern vornehmen zu können“, sagte der Minister. Insgesamt werden dafür 120000 Euro benötigt, 51500 Euro wurden durch Bundes-, Stiftungs- und Eigenmittel der Kirche zusammengetragen. Die verbleibenden 68500 Euro werden aus Finanzhilfen aus der Städtebauförderung zur Verfügung gestellt. Die Förderzusage überreichte Glawe gestern der stellvertretenden Bürgermeisterin Grimmens, Heike Hübner. Die Stadt muss nun einen Vertrag mit der Kirche abschließen, um mit den Fensterarbeiten beginnen zu können.

Kirch Baggendorf in der Gemeinde Gransebieth kann mehr als 900000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung nutzen. 1,2 Millionen Euro werden wohl am Ende im Schwimmbad und im neu errichteten Info-Point verbaut sein. Bei letzterem wurde gestern Richtfest gefeiert. Es war das erste im Ort nach etwa 30 Jahren, freute sich die Bürgermeisterin, die anschließend nach altem Brauch einen großen Zimmermannsnagel in einen der Dachbalken einschlug. Mit 35 Hammerschlägen. Keiner ging daneben.

Im neuen Info-Point, der noch in diesem Jahr fertiggestellt sein soll, wird künftig nicht nur die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ihre neue Heimat haben. Hier finden sich dann endlich auch moderne sanitäre Anlagen und besagte Auskunftsstelle für Radtouristen, die durchs Trebeltal wandern wollen. Außerdem wird dort auch der neue Eingang zum Schwimmbad sein.

Früher stand an der Stelle des Info-Pointes eine Turnhalle, die inzwischen abgerissen wurde.

Mit dem Abschluss der Badesaison sollen im Herbst dann auch im Schwimmbad die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten beginnen. Denn dort läuft ständig Wasser aus, so dass unmittelbar neben dem Becken der Untergrund immer morastig ist. Künftig soll eine Auffanganlage überlaufendes Wasser zurück in den Kreislauf bringen.

1,2 Millionen fürs Bad

Die Gesamtkosten der Arbeiten an den Grimmener Kirchenfenstern belaufen sich auf 120000 Euro.

51500 Euro werden durch Bundes-, Stiftungs- und Eigenmittel der Kirche getragen, die restlichen 68500 Euro sind Finanzhilfen aus der Städtebauförderung.

1,2Millionen Euro werden insgesamt im Schwimmbad Kirch Baggendorf investiert. In einer ersten Baustufe wird gegenwärtig ein Info-Point für Radtouristen im Dorf errichtet, der neben dem Eingang zum Schwimmbad künftig auch die Helfer der DLRG aus Grimmen beherbergt. Außerdem werden dort die sanitären Anlagen eingebaut, die im jetzigen Zustand in einem Privathaus völlig inakzeptabel sind.

Reinhard Amler und Claudia Noatnick

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