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Rügenfähre: 10 000 Fahrgäste weniger als im Vorjahr

Stahlbrode Rügenfähre: 10 000 Fahrgäste weniger als im Vorjahr

Saison endet am 31. Oktober / Neustart der „Stahlbrode“ und „Glewitz“ ist zu Ostern

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Am 31. Oktober endet die Saison der Rügenfähre Stahlbrode-Glewitz. 190 000 Fahrgäste und 140 000 Autos wurden 2016 mit den beiden Fährschiffen befördert. Das sind jeweils 10 000 weniger als im Vorjahr. Die neue Saison beginnt traditionell zu Ostern.

Quelle: Reinhard Amler

Stahlbrode. 10 000 Autos und ebenso viele Fahrgäste weniger als 2015 hat die Rügenfähre Stahlbrode-Glewitz in diesem Jahr befördert, rechnet Knut Schäfer (40), Geschäftsführer der „Weißen Flotte“ in Stralsund vor.

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Insgesamt wurden somit rund 190 000 Personen und 140 000 Fahrzeuge befördert. 2015 waren es noch 200 000 Personen. Schäfer macht für den Rückgang zum einen den verregneten August, aber auch die Bequemlichkeit der Menschen verantwortlich. „Wenn sie einmal auf der B 96 n in Rügen drauf sind, dann bleiben sie auch drauf“, hat er beobachtet. Selbst wenn die Autos dort im Stau stehen, sei es nicht selbstverständlich für die Fahrer, dass sie auf die Fähre ausweichen, erklärt Schäfer.

Außerdem fehlten auf dem Rügenzubringer ausreichend Hinweisschilder, die rechtzeitig den Weg zur Fähre nach Stahlbrode weisen. „Daran müssen wir noch arbeiten“, weiß der Chef der „Weißen Flotte“.

Denn in der Mehrzahl seien es die Touristen, die auf dem Wasser Rügen erreichen wollen. Vor allem Familien nutzen diese Möglichkeit, um ihre Kinder schon während der Überfahrt über den Strelasund auf die Urlaubszeit auf der Insel einzustimmen, sagt er. Die Ferienzeit ist auch für die Weiße Flotte Hauptsaison. Umso mehr schlug deshalb auch der verregnete August bei den Zahlen ins Kontor. „Wir hatten in diesem Monat auf all unseren Linien starke Einbrüche“, sagt Schäfer.

„Uns muss es gelingen, die Urlauber so einzustimmen, dass sie möglichst nächstes Jahr wiederkommen“, erklärt der Weiße-Flotte-Chef. Denn das Geschäft mit den Schiffen sei durchaus kein Selbstläufer.

Man müsse jedes Jahr aufs Neue um Kunden kämpfen.

Selbst wenn 2016 weniger Fahrgäste als 2015 auf den Schiffen anheuerten, war das Geschäftsjahr für den Fährbetrieb, der übrigens am 31. Oktober endet, trotzdem erfolgreich. „Wir haben ein gutes touristisches Jahr erlebt“, schätzt Schäfer ein. „Auch wenn nicht das beste Schifffahrtswetter herrschte.“

Der Geschäftsführer macht für die gute Bilanz in erster Linie die weltpolitische Lage verantwortlich. Eindeutig habe Rügen von den Krisen in der Türkei und im arabischen Raum profitiert. Das könne sich aber ganz schnell wieder ändern, versucht Schäfer Realist zu bleiben. „Deshalb müssen wir so viel wie möglich Stammurlauber an uns binden. Dann sind wir erfolgreich“, sagt er. „Aber dazu müssen alle im Tourismus Tätigen beitragen.“ Und daran hapere es mitunter noch, betont Knut Schäfer, der zugleich Chef des Tourismusverbandes auf Rügen ist.

Start in die neue Saison der Rügenfähren ist Ostern 2017. 15 Mitarbeiter gibt es auf den beiden Schiffen und in den Kassenhäuschen. Sie bummeln über den Winter zunächst ihre Überstunden ab und gehen dann in die Arbeitslosigkeit. „Ganzjährig können wir sie leider nicht beschäftigen“, sagt der Weiße-Flotte-Chef.

Die Überfahrt beträgt genau eine Seemeile

12 Minuten dauert jeweils die Überfahrt der beiden Fähren „Stahlbrode“ und „Glewitz“ zwischen dem Festland und der Insel Rügen.

1,852 Kilometer lang ist die Strecke zwischen Stahlbrode auf dem Festland und Glewitz auf der Insel Rügen. Das macht genau eine Seemeile.

Die „Stahlbrode“ ist von den beiden Schwesterschiffen, die jeweils zwischen Ostern und dem 31. Oktober verkehren, die robustere Fähre. Sie ist größer und schneller als die „Glewitz“ und kann bis 270 Tonnen Last befördern.

Reinhard Amler

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