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Schnupperkurs in ungarischen Wäldern

Abtshagen Schnupperkurs in ungarischen Wäldern

Zwei Lehrlinge des Forstamtes Poggendorf absolvierten ein vierwöchiges Praktikum in Ungarn

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Die deutschen Lehrlinge Lukas Rolle, Torsten Haas, Felix Wolfgramm und Sebastian Nickel mit dem ungarischen Förster Artos Martos (v. l.).

Abtshagen. Sebastian Nickel (18) und Torsten Haas (33) werden derzeit im Forstamt Poggendorf zu Forstwirten ausgebildet. Im Rahmen des Leonardo-da-Vinci-Programms, einem EU-Programm für Berufsbildung, absolvierten sie gemeinsam mit zwei weiteren Lehrlingen aus den Forstämtern Lüttenhagen und Grabow ein mehrwöchiges Praktikum in Ungarn.

Ist das Bildungssystem in Ungarn ein völlig anderes – dort müssen sich Schüler bereits mit 14 Jahren entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wollen – so unterscheide sich die Forstarbeit unwesentlich von der in Deutschland. „Ich habe den Eindruck, dass in Ungarn ein Umbruch in Sachen Forst stattfindet“, so Torsten Haas. „Und zwar weg von der Masse hin zu mehr Qualität.“

Große Unterschiede dagegen gibt es in Sachen Arbeitsschutz. „Der wird in Ungarn nicht so groß geschrieben wie bei uns“, machte Haas die Erfahrung. Er erzählt, dass sie ihre eigenen Arbeitssachen im Gepäck hatten und sich ihrer Ausrüstung qualitativ sehr von der der ungarischen Forstarbeiter unterschieden.

Auf die ersten zwei Wochen in der Forstschule in Sopron folgte ein Einsatz im Bükk-Nationalpark in der Nähe von Eger. Überwältigt waren die Deutschen vor allem von den Ausmaßen des Waldes. „Das Gebiet ist so groß, dass wir hier manchmal stundenlang keinen Menschen getroffen haben“, erzählt Torsten Hass. Eine weitere Erfahrung – die unterschiedlichen Interessen von Nationalparkamt und Forstamt. „Die einen wollen Forstwirtschaft betreiben, um Geld zu machen, den anderen geht es vor allem um die Erhaltung der Natur“, so Haas. Hier werde es wichtig sein, einen Weg zu finden, den beide gleichermaßen gehen können, ohne ihre eigenen Interessen vernachlässigen zu müssen.

Besonders beeindruckt waren die Lehrlinge von der Mentalität der Ungarn. „Sie sind ungemein gastfreundlich, sehr entspannt und total positiv eingestellt“, sagt Torsten Haas. Ihn selbst habe das zum Nachdenken darüber angeregt, was wirklich wichtig im Leben ist.

OZ

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