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Grimmen Siedlung am Zoo wird erschlossen
Vorpommern Grimmen Siedlung am Zoo wird erschlossen
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00:00 07.09.2013
Grimmen

Baumarkt & Co. können kommen. Der Entwurf zum Bebauungsplan „Sondergebiet Einzelhandel Kaschower Damm“ wurde von den Grimmener Stadtvertretern beschlossen. Die Stadt beabsichtigt, auf dem Areal der ehemaligen Großbäckerei Einzelhandel auf 3,2 Hektar zu entwickeln, heißt es der Begründung zum Beschluss. Mit der Planung werde ein städtebaulicher Missstand beseitigt. Im Einzelhandelskonzept hatten die Abgeordneten bereits 2008 Angebotsschwächen sowohl in qualitativer als auch quantitativer Hinsicht festgestellt.

Bevor die Großbäckerei aufgelöst wurde, waren 220 Männer und Frauen dort noch beschäftigt. Jetzt sollen an gleicher Stelle wieder Arbeitsplätze entstehen. Die alte Bäckerei ist bereits entkernt und wird abgerissen. Die Stadt schaffe mit der Herstellung des Baurechtes lediglich Rahmenbedingungen, hatte Heike Hübner aus der städtischen Bauverwaltung bereits auf einer Bürgerversammlung erklärt.

Schon im Dezember 2012 hatten die Stadtvertreter beschlossen, für die Fläche einen Bebauungsplan aufzustellen.

Einwohner Mario Bauch hatte zuvor während der Bürgerfragestunde am Donnerstag wissen wollen, warum ein neuer Baumarkt in Grimmen nicht im Gewerbegebiet entstehen soll und ob alles mit rechten Dingen zugehe. „Diese Frage dürfen wir leider heute nicht beantworten, weil die Sonderbebauung am Kaschower Damm Thema der Tagesordnung ist und deshalb Fragen dazu in der aktuellen Stadtvertretersitzung nicht zulässig sind“, hatte Stadtrat Roland Wildgans geantwortet.

„Was wird aus den Plänen, am Vietlipper Damm ein neues Wohngebiet zu erschließen“, wollte Joachim Witt ebenfalls während der Bürgerfragestunde wissen.

Dort sei zunächst Planungsrecht geschaffen worden, erläuterte Heike Hübner. Nun müsse das Grundstück erschlossen werden. Das könne über einen privaten Erschließungsträger oder durch die Stadt Grimmen selbst erfolgen. Auf dem gleichen Stand sei die Stadt mit den Plänen für das vorgesehene Wohngebiet in der von Homeyer-Straße. „Planungsrecht ist auch dort geschaffen, es muss erschlossen werden“, sagte Heike Hübner. Dort habe die Verwaltung längere Zeit jedoch vergebens versucht, einen privaten Erschließungsträger zu gewinnen. Aus diesem Grund habe man umdisponiert und dem Wohngebiet in der von Homeyer-Straße den zeitlichen Vorzug vor der Wohnbebauung am Vietlipper Damm gegeben. „Allerdings verfügt die Stadt erst seit August über einen genehmigten Haushalt. Deshalb sind wir in der von Homeyer-Straße zeitlich in Verzug“, sagte sie weiter. Generell wolle die Stadt mit der Erschließung von Wohngebieten eine ähnliche Situation wie Anfang der 90er-Jahre verhindern, als es Bauwillige in der Stadt, aber kein Bauland gab, ergänzte Roland Wildgans. Deshalb sei es wichtig, an mehreren Standorten Planungsrecht zu schaffen, um bei Bedarf kurzfristig reagieren zu können.

Almut Jaekel

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