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SpeziTrans erneuert jetzt auch Gastanks

Grimmen SpeziTrans erneuert jetzt auch Gastanks

Grimmener Unternehmen weiht dafür moderne Halle in der Stoltenhäger Straße ein

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Blick in die neue, hochmoderne Halle für die Regenration von Gasttanks, die jetzt im Grimmener Gewerbegebiet an der Stoltenhäger Straße übergeben wurde. Im Gespräch sind hier Stefan Tresp, unter dessen Federführung die Innovation entstand, Sabine Hintze sowie Daniel Gutmann, beide von der Geschäftsleitung des Unternehmens SpeziTrans in Grimmen.

Quelle: Reinhard Amler

Grimmen. Die Grimmener SpeziTrans und Service GmbH, bislang spezialisiert vor allem auf den Transport gefährlicher Güter, hat sich ein neues Geschäftsfeld erschlossen: die Regeneration von Gastanks. Dazu wurde am Freitag eine Produktionshalle im alten Gewerbegebiet an der Stoltenhäger Straße eingeweiht, die höchstem technischen Knowhow entspricht, wie Projektleiter Stefan Tresp versicherte.

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Seit September 2015 haben ausschließlich Grimmener Firmen diese 1000 Quadratmeter große Halle errichtet und mit moderner Technik ausgestattet. 1,2 Millionen Euro hat sie gekostet. Zwei neue Arbeitsplätze entstanden hier. Sie werden besetzt durch zwei Männer, die infolge der Insolvenz der Stralsunder Volkswerft dort ihren Arbeitsplätze verloren haben und für diese neue Tätigkeit topqualifiziert sind.

Was versteht man nun unter Regeneration von Gastanks? Dabei geht es um das Flottmachen, alter, mitunter schon ausrangierter Gasbehälter, wie sie Betriebe, aber auch Hauseigentümer in ihren Vorgärten, nutzen. Tresp erklärte, dass diese Behälter nach ihrer Ankunft in Grimmen zunächst abgesaugt, gespült und dann mit einer neuen Industrielackierung versehen werden. Anschließend bekommen sie nach Begutachtung einen neuen TÜV. Für diese Tank-Regeneration gäbe es großen Bedarf. Mehrere 100 000 solcher Flüssiggasbehälter würden bereits auf ihre Regeneration in Grimmen warten. Als erster sogenannter Ankerkunde wurde die Firma Primagas, ein in ganz Deutschland tätiger Flüssiggasversorger, vertraglich gebunden. Primagas wird künftig 850 Tanks pro Jahr nach Grimmen schicken.

„Wir sind aber für alle Unternehmen der Branche offen, weil wir unseren Betrieb bei Bedarf auch dreischichtig betreiben können“, erklärte Tresp. Das Gewerbegebiet biete dafür beste Voraussetzungen.

Erstens gibt es hier keine Wohnbebauung, zweitens sind die Produktionsflächen erweiterbar.

Während der Eröffnungsveranstaltung, auf der auch Wirtschaftsminister Harry Glawe und Grimmens Bürgermeister Benno Rüster (beide CDU) anwesend waren, gab es bereits sehr viel Lob für die Innovation.

Glawe betonte, dass sich das Unternehmen, das 1991 aus dem Erdöl-Erdgas-Betrieb hervorgegangen war, einen sehr guten Ruf als Speziallogistiker für jedwede Transport- und Lagerleistungen erarbeitet habe. Mehr als 140 Mitarbeiter seien bei SpeziTrans mittlerweile tätig. Die Firma habe zehn Standorte in Deutschland und in den Niederlanden.

SpeziTrans gehört seit 1992 zur Alfred-Talke-Gruppe mit Sitz in Hürth bei Köln, einem international tätigen Logistikunternehmen für die chemische und petrochemische Industrie. Auch deren Vertreter sparten am Freitag nicht mit Lob. Die Gastausch-Regeneration sei ein Novum im seit 1947 bestehenden Unternehmen, so Alfred Talke. Er sprach von einer beeindruckenden Anlage, über die in der Branche bereits diskutiert wird.

140 Mitarbeiter sind im Unternehmen tätig

Das Unternehmen ging 1991 aus dem Traditionsunternehmen Erdöl/Erdgas hervor. Seit 1992 gehört die Grimmener SpeziTrans zur Hürther Alfred-Talke-Gruppe.

140 Mitarbeiter sowie zwei Auszubildende beschäftigt SpeziTrans derzeit an zehn Standorten in Deutschland und in den Niederlanden.

Mit der neuen Anlage im Grimmener Gewerbegebiet in der Stoltenhägen Straße entstanden zwei neue Arbeitsplätze, die von zwei ehemaligen Werftarbeitern aus Stralsund besetzt werden.

Erster sogenannter Ankerkunde ist die Firma Primagas, ein in ganz Deutschland tätiges Unternehmen.

850 Tanks wird diese Firma jährlich nach Grimmen transportieren, um sie hier regenerieren zu lassen. Das sind bis zu 3,5 pro Tag, die dann in Grimmen einen neuen TÜV bekommen. Die neue Anlage ist dreischichtig auslastbar und flächenmäßig erweiterbar.

Von Reinhard Amler

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