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Grimmen Unternehmer lässt zwei Wälder pflanzen
Vorpommern Grimmen Unternehmer lässt zwei Wälder pflanzen
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00:00 26.03.2014
Alte Gehölze wurden von den ehemaligen ZWAG-Grundstücken entfernt, um neue Bäume anpflanzen zu können. Quelle: Peter Franke

Nein, zwei Hochhäuser sollen in der Grellenberger Straße in Grimmen nicht gebaut werden, obwohl hinter vorgehaltener Hand schon solches getuschelt worden war... Mitarbeiter des Grimmener Unternehmens Eik Schöne, Kultur-, Erd- und Tiefbau, haben auf zwei Grundstücken in der Grellenberger Straße alte Gehölze entfernt und mit schwerer Technik geschreddert. „Pappeln, kranke Eschen und Haselnusssträucher“, ist von Eik Schöne zu erfahren. Stehen geblieben seien vor allem Wildkirschen. Er habe beide Gelände vom Grimmener Zweckverband (ZWAG) erworben. „Ersteigert“, informiert Schöne. „Etwa drei Hektar, 28 000 Quadratmeter insgesamt.“

Die beiden Grundstücke sollen nicht bebaut, sondern zu zwei neuen Wäldchen werden, ist von Eik Schöne zu erfahren. 12 000 frische Bäumchen sollen angepflanzt werden, von Mitarbeitern einer Gartenbaufirma. Vornehmlich Kirschen, aber auch Buchen, Linden und Eichen. „Wir müssen Gas geben, weil die Pflanzperiode in diesem Jahr sehr früh beginnt“, sagt Eik Schöne. Man habe zunächst gedacht, bis zum April mit dem Bepflanzen Zeit zu haben. Die Bäume in den zwei neuen Wäldern sollen als Nutzholz wachsen. „Um irgendwann Furnierholz gewinnen zu können“, erklärt Schöne. Ein Förster habe ihm erklärt, das dauere mindestens 85 Jahre. Eine Investition für die Enkel.

Die beiden Grundstücke waren früher Brunnenstandorte, informiert ZWAG-Geschäftsführer Eckhart Zobel: „Das Wasserwerk dort wurde Ende der 90er-Jahre aufgegeben.“ Daher habe der Verband die Grundstücke verkauft.



Peter Franke

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