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Vermessungsgesellschaft expandiert weiter

Miltzow Vermessungsgesellschaft expandiert weiter

Mit einer neuen Lagerhalle und einem Bürokomplex wird die Geo Group ihren größten Standort in Miltzow vergrößern. Das Unternehmen gibt es bereits seit 1997. Es hat aktuell 75 Mitarbeiter an seinem Hauptsitz.

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Eckhard Kacan, Prokurist der Geo Group und Niederlassungsleiter der Geo Ingenieurservice Nord-Ost GmbH & Co. KG in Miltzow (Mitte) gemeinsam mit Sundhagens Bürgermeister Helmut Krüger (l., CDU) und UTL-Geschäftsführer Wolfgang Wilde beim ersten Spatenstich für die neue Halle und das Bürogebäude. Im Hintergrund ein kleineres Vermessungsboot. Fotos (3): Almut Jaekel

Miltzow. Mit einer neuen Lagerhalle und einem Bürokomplex wird die Geo Group ihren größten Standort in Miltzow in der Gemeinde Sundhagen weiter vergrößern. „Dieser Schritt ist notwendig. Mit diesem Komplex schaffen wir sowohl neue Räume für unseren wachsenden Mitarbeiterstamm als auch Lagerkapazitäten für unsere eigenen Schiffe, die Technik und den Fuhrpark“, begründete Eckhard Kacan, Prokurist der Geo Group und Niederlassungsleiter der Geo Ingenieurservice Nord-Ost GmbH & Co. KG mit Sitz in Miltzow gestern, bevor er zum Spaten griff und die Baumaßnahmen damit offiziell eröffnete. 75 Mitarbeiter gibt es in Miltzow, in der Geo Group arbeiten insgesamt 150.

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Mit einer neuen Lagerhalle und einem Bürokomplex wird die Geo Group ihren größten Standort in Miltzow vergrößern. Das Unternehmen gibt es bereits seit 1997. Es hat aktuell 75 Mitarbeiter an seinem Hauptsitz.

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Das Unternehmen gibt es seit 1997. „Damals begannen wir mit acht Mann, sozusagen unter der heutigen Rügenbrücke. Heute gehören wir zu den führenden Büros für See- und Ingenieurvermessung in Deutschland“, erinnerte Kacan. Nur zwei Mitarbeiter von damals sind heute noch dabei.

Als der Stralsunder Standort nicht mehr ausreichte, fand man in Miltzow einen neuen Sitz im Gewerbegebiet und Unterstützung durch die Gemeinde Sundhagen. Übrigens sei Helmut Krüger (CDU) damals wie heute Bürgermeister gewesen, nur zwischendurch nicht, sagte Kacan schmunzelnd.

Helmut Krüger war übrigens ebenso wie der Geschäftsführer der Baufirma UTL Verarbeitungs- und Dienstleistungs GmbH mit Sitz in Reinberg und Kaschow, Wolfgang Wilde, beim gestrigen Bauauftakt dabei.

„Ich freue mich sehr über die sehr gute Entwicklung des Unternehmens“, sagte der Bürgermeister. Deshalb habe die Gemeinde die Geo Ingenieurservice Nord-Ost GmbH auch als Unternehmen 2016 vorgeschlagen. Leider habe es in diesem Jahr mit der Auszeichnung nicht geklappt, aber man könne ja 2017 einen neuen Versuch wagen, blickte der Bürgermeister in die Zukunft.

Neben Miltzow gibt es acht weitere Standorte der Geo Group in Deutschland und einen weiteren in Gdynia in Polen. 50 Prozent der Mitarbeiter sind Ingenieure verschiedener Fachrichtungen. „Zurzeit gehören auch sechs polnische Ingenieure in Miltzow dazu. Der Fachkräftemangel in Deutschland macht sich bemerkbar“, sagte Kacan, der vor 1997 als Kapitän auf Frachtern auf allen Weltmeeren unterwegs war.

Verschiedene Arten hydrografischer und geophysikalischer Messungen werden von den Firmen-Ingenieuren durchgeführt. Neben klassischer Ingenieurvermessung biete das Unternehmen seinen Kunden das gesamte Spektrum hydrografischer Leistungen. Dazu stehen unter anderem acht firmeneigene verschiedene Vermessungsschiffe zur Verfügung. Kacan: „Der jährliche Umsatz der Geo Group belief sich im vergangenen Jahr auf 14,5 Millionen Euro.“

An allen großen Brückenprojekten im Land Mecklenburg-Vorpommern waren die Miltzower Fachleute beteiligt. Die gesamte vermessungstechnische Betreuung der Rügenbrücke, also der zweiten Strelasundquerung, sei das sichtbarste Zeichen ihrer Aktivität in der Region. Auch an der A 20-Warnow-Querung, an der Ausbaggerung im Strelasund und der Peenewerft und an der Loitzer Brücke waren die Geoingenieure beteiligt. „Zurzeit arbeiten wir stark an Windparks im Offshore-Bereich in der Ostsee“, berichtet Kacan. Ein hochpräzises Positionierungssystem sei für die Ostsee entwickelt und installiert worden, das grundlegend für den Ausbau dieser Windenergieparks sei.

1,2 Millionen Euro will die Geo Group in den neuen Miltzower Bürokomplex und die Halle investieren. Dringend notwendig sei das Vorhaben für bessere Arbeitsbedingungen, sagte Kacan. Denn zur Zeit würden die Mitarbeiter teilweise zu dritt oder auch schon mal zu viert in einem Büro tätig sein. Derzeit gebe es einen extra Container auf dem Gelände, um die Technik unterzubringen. Und Platz für die acht Boote mit Längen zwischen sieben und knapp 20 Metern wird auch erst mit der neuen Halle da sein. Die soll übrigens noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Das Bürogebäude folgt dann im nächsten Jahr und soll 2017 zum 20. Firmenjubiläum eingeweiht werden.

Finanziert werde der Neubau vorwiegend aus Eigenmitteln des Unternehmens. „Wir warten auch auf Bewilligung eines Investitionszuschusses in Höhe von 275000 Euro aus dem Wirtschaftsministerium“, sagte Eckhard Kacan.

Standorte in Deutschland und Polen

Die Geo Group ist eine Vermessungsgesellschaft mit Hauptsitz in Miltzow und hochpräziser Spezialtechnik, die Dienstleistungen rund um das Vermessungswesen anbietet.

75 Mitarbeiter sind am Miltzower Standort der Geo Group – im Geo Ingenieurservice Nord-Ost GmbH & Co. KG tätig.

150 Mitarbeiter zählen zur gesamten Geo Group. 50 Prozent von ihnen sind Ingenieure der verschiedenen Fachrichtungen.

An neun Standorten in Deutschland – in Miltzow, Wilhelmshaven, Hamburg, Rostock, Bremerhaven, Oranienburg, Gunzenhausen in Mittelfranken, Nürnberg, Neustadt an der Weinstraße – und im polnischen Gdynia gibt es Büros des Unternehmens.

8Boote gehören unter anderem zur technischen Ausstattung der Firma in Miltzow.

Eine Lagerhalle wird noch in diesem Jahr neben dem jetzigen Bürogebäude in Miltzow errichtet – für die Boote, den Fuhrpark und andere Technik.

Ein neues Bürogebäude soll ab dem kommenden Jahr für bessere Arbeitsbedingungen sorgen.

Almut Jaekel

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