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Wasserpreis soll 2016 steigen

Grimmen Wasserpreis soll 2016 steigen

Zweckverband (ZWAG) nennt hohe Kosten als Grund. In diesem Jahr werden 1,6 Millionen Euro investiert.

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Das Gebäude des Zweckverbandes (ZWAG) in der Grellenberger Straße in Grimmen. Fotos (2): Peter Franke

Grimmen. Die gute Nachricht zuerst: Die Preise und Gebühren des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Grimmen (ZWAG) bleiben auch in diesem Jahr stabil. Darüber informiert Eckhart Zobel, Geschäftsführer des Verbandes, im Gespräch mit der OZ. Das ändere sich im kommenden Jahr allerdings, schränkt Zobel ein: „Das werden wir 2016 nicht mehr durchhalten.“ Als Gründe benennt er unter anderem die Preissteigerungen für Energie und Chemikalien sowie die Kosten für die Instandhaltung, die auf dem Verband lasten.

Der ZWAG ist verantwortlich für 453 Kilometer Trinkwasser- und 221 Kilometer Abwasserleitungen. „Wir haben die Preiserhöhung lange rausgezögert, um den Bürgern nicht zu viel zuzumuten und um Industrieansiedlungen zu fördern“, wirbt Zobel um Verständnis. Ohne die Preise zu erhöhen, „würden wir auf Verschleiß fahren“, erklärt der Geschäftsführer.

In diesem Jahr plant der Verband Investitionen in Höhe von 1,6 Millionen Euro. „ Im Abwasserbereich gehen die Investitionen langsam zurück, das Abwasserbeseitigungskonzept ist erledigt. Alle Orte sind zentral erschlossen“, sagt Eckhart Zobel. Letzte Baumaßnahme hierfür sei die Kläranlage in Kirch Baggendorf gewesen, deren Bau Ende vergangenen Jahres abgeschlossen wurde.

„Größter Brocken“ in diesem Jahr sei die Erneuerung der Schmutz-, Regen- und Trinkwasserleitungen im Gebiet Zweendamm, Beethoven- und Tschaikowskistraße in Grimmen. Die Leitungen werden im Zusammenhang mit dem seitens der Stadt geplanten Straßenbau erneuert, erläutert Eckhart Zobel. 80000 Euro sind für Schmutzwasserleitungen, 380000 Euro für Regenwasser- und 30000

Euro für neue Trinkwasserleitungen eingeplant.

Auch in der Straße der Solidarität plant der ZWAG Arbeiten. Im Bereich zwischen Sparkasse und Brücke sollen die Schmutzwasserröhren auf den neuesten Stand gebracht werden. Kosten: 200000 Euro.

Im Trinkwasserbereich sollen für 110000 Euro Leitungen saniert werden, die unter Bahnquerungen liegen. Neue Trinkwasserleitungen sind in Grimmen für die Ossietzky- und die Otto-Nuschke-Straße ebenso vorgesehen wie für den Jarmshäger Weg in Kreutzmannshagen. Gesamtkosten: 75000 Euro. Zudem möchte sich der Verband in diesem Jahr für 380000 Euro ein neues Hochdruck-Saug- und Spülfahrzeug leisten. „Das alte ist schon 20 Jahre alt“, begründet der ZWAG-Chef. Konkrete Zeitpläne für die Bauarbeiten am Rohrnetz gebe es noch nicht, sagt Zobel, aber: „Wir werden so schnell wie möglich anfangen.“ Für Anlieger entstünden keine Zusatzkosten. Die Finanzierung erfolge aus Beiträgen, die die Bürger bezahlt haben. „Es sei denn, es müssen Hausanschlüsse erneuert werden, die vor dem Bestehen des Verbandes installiert wurden“, sagt der ZWAG-Chef.

Der Verband: Fakten und Zahlen
Zum Zweckverband (ZWAG) gehören die Stadt Grimmen mit ihren Ortsteilen, die Gemeinde Süderholz mit ihren Ortsteilen, die Gemeinden Glewitz, Splietsdorf, Wendisch-Baggendorf, Papenhagen, die Gemeinden Grammendorf, Deyelsdorf, Gransebieth, die Gemeinden Sundhagen, Wittenhagen und Elmenhorst.  

Der ZWAG versorgt das Verbandsgebiet, in dem etwa 27000 Einwohner leben, jährlich mit etwa 1,3 Millionen Kubikmetern Trinkwasser. Der durchschnittliche Wasserverbrauch schwankt zwischen 3500 Kubikmetern pro Tag im Winter und etwa 4500 Kubikmetern täglich im Sommer.

Das Grundwasser wird aufbereitet und in das Versorgungsnetz des Verbandes eingespeist.

Unter Zugabe von Luftsauerstoff werden Eisen und Mangan durch Filterkessel dem Rohwasser entzogen.

Quelle: www.zwa-grimmen.de

 



Peter Franke

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Das Gebäude des Zweckverbandes (ZWAG) in der Grellenberger Straße in Grimmen.

Zweckverband in Grimmen (Vorpommern-Rügen) nennt hohe Kosten als Grund. In diesem Jahr werden 1,6 Millionen Euro investiert.

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