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Wollschwein „Locke“ fühlt sich sauwohl

Grimmen Wollschwein „Locke“ fühlt sich sauwohl

Neue Schweinehütte im Grimmener Heimattierpark übergeben

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„Locke“ lebt bereits seit zwei Jahren im Grimmener Tierpark. Nun soll das Wollschwein Gefährten bekommen. Fotos (2): Claudia Noatnick

Grimmen. Unter einem Schweinestall stellt man sich etwas anderes vor. Das, was im Grimmener Heimattierpark gestern als Domizil für die ungarischen Wollschweine feierlich übergeben wurde, ähnelt mehr einer Nobelhütte: Auf einer ordentlichen Bodenplatte wurde ein schniekes Holzhaus errichtet, die die Schweinebande bald beziehen kann. „Es fehlt nur noch ein ordentlicher Anstrich, dann ist sie fertig“, sagt Klaus Wohlfahrt vom Tierparkförderverein erfreut.

OZ-Bild

Neue Schweinehütte im Grimmener Heimattierpark übergeben

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Aus dem Nachbargehege schielt „Locke“ schon mal herüber. Das ungarische Wollschwein fühlt sich bereits jetzt sauwohl im Grimmener Heimattierpark, die neue Hütte stellt dann noch einmal ein i-Tüpfelchen dar. Rainer Lippmann krault den Borstentier kurz die Schwarte. „Für uns ist das keine Pflichtveranstaltung, sondern ein Bedürfnis“, sagt der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Mitarbeiter des Unternehmens Auto-Center Grimmen (ACG). Dieses engagiert sich bereits seit über zehn Jahren für den Tierpark. Dank einer Spende der Firma konnte nun endlich auch die neue Schweinehütte gebaut werden. Errichtet wurde diese von Mitarbeitern der Firma Lange, die bereits für den Bau des Storchenhauses und die Rekonstruierung des Ziegenstalles verantwortlich zeichnete.

Vom Vormieter des Geheges, einer Minischwein-Sau mit ihren Jungen, wird sich der Tierpark perspektivisch trennen. Statt dessen soll mehr Wert darauf gelegt werden, den Besuchern des Grimmener Tierparks seltene Haustierrassen zu zeigen. Und das ungarische Wollschwein gehört definitiv dazu. Bislang lebt mit „Locke“ ein Vertreter dieser Rasse im Tierpark. Die zweijährige Sau bekommt demnächst einen Partner, der wie sie aus Lelkendorf nach Grimmen umziehen soll. „Ein Eber wurde schon gekauft, eine zweite Sau soll noch dazu kommen“, so Klaus Wohlfahrt.

Derzeit hat die Stadt Grimmen eine Studie in Auftrag gegeben, die Auskunft geben soll, wie der Tierpark rentabler gestaltet werden kann. Mit alten Rassen und der Zucht dieser Tiere – hat es sich der Förderverein unter anderem auf die Fahnen geschrieben – soll dazu ein Beitrag geleistet werden. Bei den Vorwerk-Hühnern, einer ab 1900 erzüchteten genügsamen Hühnerrasse mit einer guten Legeleistung, funktioniere dies bereits sehr gut.

„Ich bin dankbar und froh, dass wir hier in der Stadt einen so aktiven Verein und Firmen haben, die den Heimattierpark fördern und unterstützen“, so Burkhard Niedermeyer von der Stadtverwaltung Grimmen. Zu tun gibt es noch eine ganze Menge. Viele Gehege stammten noch aus der Gründerzeit in den 1960er-Jahren und benötigen dringend eine Erneuerung. Nachdem Schweine und Ziegen nun bald in ihre komfortablen Hütten einziehen können, machen sich die Mitglieder bereits Gedanken um die die nächsten Maßnahmen. „Das Eselgehege, das schwebt uns als nächstes vor“, sagt Klaus Wohlfahrt.

Alte Haustierrassen

Die neue Schweinehütte soll als Unterschlupf für die ungarischen Wollschweine dienen.

Mit „Locke“ lebt bereits ein Vertreter der alten Schweinerasse im Tierpark, zwei weitere sollen folgen.

Der Tierpark will seinen Besuchern zukünftig vermehrt alte Haustierrassen zugänglich machen.

Für einem Arbeitseinsatz am 28. Mai werden freiwillige Helfer gesucht. Das neue Ziegenhaus sowie der Zaun sollen einen neuen Anstrich bekommen.

Claudia Noatnick

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