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Wirtschaftsgebäude gehören zum Ensemble

Greifswald/Stralsund Wirtschaftsgebäude gehören zum Ensemble

Geschichte bescherte Vorpommern eine Vielzahl von Denkmälern

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Zu dem bemerkenswerten Ensemble in Ludwigsburg bei Greifswald gehört eine Reihe von Wirtschaftsgebäuden.

Quelle: Foto: Sven Jeske

Greifswald/Stralsund. Vorpommern hat mit über 700 Herrenhäusern die höchste Dichte für derartige Anlagen in Deutschland. In Mecklenburg-Vorpommern sind es insgesamt über 2000.

Das hat seine Ursachen in der Geschichte unserer Region namentlich nach dem Dreißigjährigen Krieg. Die Landwirtschaft wurde durch große Güter statt durch Bauern geprägt. Seit 1648 herrschten die Schweden in Vorpommern, die keine erfolgreiche Bauernschutzpolitik betrieben. Die Leibeigenschaft dominierte bis zu deren Aufhebung im Jahre 1806. Große Güter entstanden.

Die Mehrheit der Herrenhäuser in Vorpommern stammt aus dem 19. Jahrhundert, gerade die Landwirtschaft in Neuvorpommern, dem Regierungsbezirk Stralsund, war damals hoch produktiv und erwirtschaftete Überschüsse. Dadurch konnten nicht nur neue Herrenhäuser entstehen, ganze Gutsanlagen mit neuen Wirtschaftsgebäuden und Landarbeiterhäusern entstanden. Sehr schön erhaltene Beispiele gibt es in Bröllin und Rothenklempenow (beides nahe Pasewalk). Auch auf den Staatsgütern und den Gütern der Städte, der Kirche und der Universität Greifswald wurde neu gebaut.

1945 erfolgte nach der Bodenreform die Enteignung der Landbesitzer mit mehr als 100 Hektar Besitz. Herrenhäuser wurden nun anders genutzt, zum Beispiel für Schulen, Läden oder als Wohnungen, in der Regel aber unzureichend gepflegt. Nach der Wende erfolgten der Abriss vieler Wirtschaftsgebäude und bei einer großen Zahl von Landarbeiterhäusern ein Umbau bis zur Unkenntlichkeit.

eob

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