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Grimmen Zu Besuch am Ort der Katastrophe

Mitglieder der Tschernobyl-Hilfe Vorpommern gedenken in Dobrusch der Opfer

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Uwe Nehls, Vorsitzender der Tschernobyl-Hilfe Vorpommern.

Grimmen. Mulmig sei ihm noch nie geworden bei einer seiner Reisen nach Dobrusch, erzählt Uwe Nehls. Der 60-Jährige ist einer der neunköpfigen Delegation des Vereins „Tschernobyl-Hilfe Vorpommern“, die seit Sonnabend in der Stadt circa 100 Kilometer nördlich des Kernkraftwerks Tschernobyl zu Gast ist, in dem sich vor heute genau 30 Jahren die weltweit größte Nuklearkatastrophe ereignete. Etwa einen Kilometer entfernt von Dobrusch beginnt die so genannte Todeszone. „Unter den Folgen des Unglücks leiden die Menschen in der Region auch heute noch“, weiß

Nehls.

In Dobrusch, Gommel und der näheren Umgebung wolle die kleine Delegation an Gedenkfeiern teilnehmen. „Unter anderem sind wir zu Gast in der Schule, die nach dem Unglück als erste wieder öffnete“, berichtet Uwe Nehls, seit 2009 Vorsitzender des Vereins. Außerdem würde die kleine vorpommersche Delegation an einer Kranzniederlegung teilnehmen und dem Kinderhilfswerk in Gomel einen Besuch abstatten. „Seit Jahren pflegen wir mit dem Verein einen engen Kontakt“, berichtet der engagierte Hildebrandshagener. Auch Freundschaften zu einigen Familien hätten er und seine Frau dort mittlerweile geschlossen. 1990 gründete sich der Tschernobyl-Hilfe-Verein. „Angefangen hat damals alles mit Hilfspaketen für die Unglücksregion“, weiß Nehls, der gemeinsam mit seiner Frau seit 1993 im Verein ist. Beinahe jährlich organisieren die circa 24 Vereinsmitglieder Ferienlager in Deutschland für Kinder aus der Region rund um Drobusch. „Insgesamt 920 Mädchen und Jungen kamen seit Vereinsgründung in den Genuss“, erzählt Nehls. Auch in diesem Jahr werden wieder Kinder aus der weißrussischen Stadt auf Einladung des Vereins ins Schullandheim in Bremerhagen kommen. „Ab dem 19.

Juni, für zwei Wochen“, erzählt Nehls.

Besonders freuen sich er und seine Ehefrau Iris (57) auf ihre Pflegetochter Karina. Einmal im Jahr würde das mittlerweile 19-jährige Mädchen sie hier in Deutschland besuchen.

OZ

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