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Grimmen Zu spät: Angelverein nimmt Entgelt nicht an
Vorpommern Grimmen Zu spät: Angelverein nimmt Entgelt nicht an
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00:01 11.05.2016

Weil er seinen Jahresbeitrag beim Verein der Grimmener Sportfischer nicht mehr bezahlen durfte, ärgert sich OZ-Leser Falko Grimm. Er sei am 2. Mai mit seinem Bruder im Angelshop Schlager in Grimmen gewesen und habe den Beitrag bezahlen wollen, schreibt Falko Grimm: „Leider durften wir nicht bezahlen, weil die Frist am 31. April abgelaufen war.“ Auf Anweisung des Kassenwarts dürfe man nichts mehr annehmen, sei ihm im Angelshop mitgeteilt worden. Die Jahre davor habe es diese Frist nicht gegeben, meint der OZ-Leser: „Hing diese neue Frist irgendwo aus? Nun dürfen mein Bruder und ich jedes Mal, wenn wir angeln möchten, Tageskarten kaufen, was im Endeffekt für uns viel teurer wird.“ Er erwäge jetzt, teilt Falko Grimm mit, zur nächsten Angelsaison in den Angelverein Miltzow einzutreten.

Im Angelshop bestätigt man die Frist, innerhalb der der Vereinsbeitrag entrichtet werde müsse. „Das hat Kassenwart Rainer Päplow so festgelegt“, erklärt Marion Schlager. Allerdings endete die Frist nicht am 31. April, sondern bereits am 31. März, informiert Marion Schlager.

„Diese Frist besteht schon viele Jahre lang“, erklärt Rainer Päplow, Kassierer des Vereins Grimmener Sportfischer. Der Jahresbeitrag für den Verein betrage 24 Euro. „Aber die Zahlungsmoral ist schlecht“, weiß Päplow. Man biete seitens des Vereins am Anfang des Jahres zwei Kassierungstermine. „An Wochenenden, damit sie jeder wahrnehmen kann“, sagt Päplow. Die Vereinsmitglieder seien zudem schriftlich über die Zahlungsfrist — betreffend den 31. März — informiert worden. Man müsse als Verein schließlich auch abrechnen beim Landesverband, und das eigentlich auch bis zum 31. März.

„Wir haben etwa 100 Mitglieder bei uns im Verein“, berichtet Rainer Päplow. Von denen hätten diesmal immerhin 20 den Jahresbeitrag nicht entrichtet. „Wir haben Mitglieder, die zahlen ein Jahr lang nicht, und melden sich dann neu an. Diese müssen das Versäumte aber nachzahlen“, macht Rainer Päplow deutlich. Man müsse nun leider „durchgreifen“.

Von pf

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